niemoeller17Der Kader von Oberligist Spvgg. Erkenschwick für die kommende Saison nimmt immer konkretere Konturen an. Nach der Rückkehr von Janos Bluhm an den Stimberg haben die Schwarz-Roten nun auch Stephan Nachtigall verpflichtet.Der universell einsetzbare Mittelfeldspieler spielt in den Saisonplanungen eine besondere Rolle: Der 28-Jährige, in den letzten drei Jahren Stammkraft beim Regionalligisten SSVg. Velbert, soll als spielender Co-Trainer Magnus Niemöller unterstützen.

 

„Das dürfte eine unheimliche Entlastung sein“, meint der Erkenschwicker Übungsleiter. Denn der über Jahre eingespielte Trainerstab, der bereits seit der U19 erfolgreich zusammenarbeitet, wird sich verändern. Klaus
Maßmann hat aus beruflichen Gründen seinen Abschied angekündigt. Und Andreas Letzner ist seit der jüngsten Vorstandswahl am Stimberg in Doppelfunktion als Geschäftsführer des Vereins und Co-Trainer tätig. Dass der Wunsch groß war, nun einen weiteren Co-Trainer zu verpflichten, ist nachzuvollziehen. Stephan Nachtigall wird somit als eine Art „verlängerter Arm“ von Magnus Niemöller auf dem Platz agieren. So weit der Plan.

„In erster Linie freuen wir uns, einen fußballerisch herausragenden Spieler verpflichten können“, erläutert
Niemöller, der Nachtigall selbst in Augenschein genommen hat und angetan war.„Mit ihm haben wir einen etwas routinierteren Spieler, der heute der Mannschaft in der einen oder anderen Situation vielleicht noch fehlt.“

Den Kontakt zu Nachtigall, der jüngst Vaterfreuden feierte, hatte im übrigen Sebastian Westerhoff hergestellt, der den Gelsenkirchener noch aus gemeinsamen Zeiten in der Schalker Jugend kennt. Ohnehin geht am Stimberg
kaum etwas ohne die Mannschaft. „Der Mannschaftsrat wurde in die Überlegungen natürlich mit einbezogen“, berichtet Magnus Niemöller, für den schon über Wochen das Thema „spielender Co-Trainer“ ein ganz heißes war.

„Bestimmt zwei Monate“ habe er daher auch Stephan Nachtigall, der selbst Inhaber einer Trainerlizenz ist, auf dem Schirm gehabt. Die Personalplanungen am Stimberg sind damit bei weitem noch nicht abgeschlossen.

In der nächsten Woche hofft der Verein, den nächsten Neuzugang präsentieren zu können. Große Not hat der
Verein zwar keine, denn das erfolgreiche Stammpersonal bleibt den Schwarz-Roten auch in der nächsten Spielzeit erhalten. Dass der aktuell auf letzter Rille laufende Kader aber dringend eine quantitative Auffrischung benötigt, ist nicht zu leugnen.

Wobei Magnus Niemöller großen Wert darauf legt, vor allem qualitativ zuzulegen.

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