SpvggI_MakarchukErkenschwick gegen Westfalia Herne – auch ein Klassiker unter den Revierderbys. Die Fans beider Seiten pflegen die Rivalität seit Jahrzehnten, die Liga-Leitung stuft die Partie am Sonntag sogar als Sicherheitsspiel ein (So., 15 Uhr - Stimberg-Stadion).


Wahrscheinlich wieder eine Option für Sonntag: Mikola Makarchuk Ex-Herner im Trikot der Spvgg. Erkenschwick, Foto: Krimpmann  


Zweimal in Folge hat Hernes Trainer Klaus Täuber die Spvgg. beobachtet und war durchaus beeindruckt: „Diese Mannschaft hat Moral“, meinte der „Boxer“ nach den beiden Erkenschwicker Unentschieden gegen Wegberg-Beeck und in Speldorf.
Täuber stellt sich auch am Stimberg auf eine Kampfspiel ein – und bangt wie sein Gegenüber Jürgen Wielert um etliche Kräfte: „Bei uns grassiert die Grippewelle, da steckt einer den anderen kunterbunt an.“ Schon in Duisburg (2:2) habe er drei, vier Spieler aufbieten müssen, die gesundheitlich nicht auf der Höhe waren. Definitiv ausfallen wird Goran Mikic (Kreuzbandriss).
„Trotzdem wollen wir unsere Serie wahren“, meint Täuber. Die Westfalia ist in der NRW-Liga noch unbesiegt, lebt dabei casino online von ihrer starken Offensive (14 Tore in sechs Spielen). „Hinten gibt es bei unserer jungen Abwehr noch Abstimmungsprobleme. Aber so lange wir vorne treffen, ist das zweitrangig“, meint Täuber.
Ziemlich große Personalnot herrscht am Stimberg: Marcel Müller (Rotsperre), Mirko Talaga (Verdacht auf Kreuzband-, Innenband- und Meniskusabriss), Timo Ostdorf (Oberschenkelzerrung) und wahrscheinlich auch Thorben Menne (Fußverletzung) fallen aus. Eine Option dürfte dafür Mikola Makarchuk sein. „Wir brauchen ihn“, meint Wielert, der sein Team für Sonntag in der Außenseiterrolle sieht.
Mut macht ihm der Auftritt in Speldorf, wo sich die ganze Mannschaft trotz der Ausfälle und Platzverweise ein Lob verdiente. Sorgen bereitet allerdings die Position im defensiven Mittelfeld. Einen „Abräumer“ hat Wielert in seiner Truppe noch nicht entdecken können.
Brisanz erhält das Spiel nicht nur durch die alte Rivalität beider Traditionsvereine, sondern auch durch den Umstand, dass es eine Reihe von Spielern auf beiden Seiten gibt, die auch beide Vereine kennen. Hernes Kapitän Nils Eisen stieg mit der Erkenschwicker U19 in die Bundesliga auf und kickte auch noch ein Jahr in der Oberliga für die Schwarz-Roten, auch Torhüter Pascal Kurz ist am Stimberg kein Unbekannter.  Auf der anderen Seite haben mit Stefan Oerterer und Mikola Makarchuk frühere Herner bei der Spvgg. angeheuert.

INFO Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Herne
So., 15 Uhr - Stimberg-Stadion
Achtung: Wegen der Sicherheitsvorkehrungen bleibt der Eingang am Vereinsheim geschlossen. Für Herner Zuschauer wird ein Eingang an der Engelbertstraße eingerichtet.

von Olaf Krimpmann

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