SpvggI_WarnckeDie Spielpause in der NRW-Liga kam Jürgen Wielert eigentlich ganz gelegen. Am Wochenende zog der Trainer der Spvgg. Erkenschwick um. Wielert ist nun ein echter „Schwicker“, der 50-Jährige wurde auf der Suche nach einer neuen Wohnung am Stimberg heimisch.



 
Vom Fußball abschalten können hat Wielert dabei aber mitnichten. Längst kreist die bevorstehende Partie gegen den1. FC Kleve in seinem Kopf. „Die Wochen der Wahrheit“ hat der Sportliche Leiter Stefan Blank jüngst ausgerufen. Wielert pflichtet bei: „So langsam müssen wir wieder punkten. Ich hoffe, die Pause hat uns gut getan.“
Etliche Spieler waren zuletzt angeschlagen. Tobias Bockhoff etwa fehlte beim Gastspiel des FC Schalke 04 am letzten Dienstag – der Rücken schmerzte. Jan Schmidt kurierte in der vergangenen Woche eine kleine Blessur am Schambein aus, Timo Ostdorf ließ sich in die „Röhre“ schieben um zu sehen, warum die als Muskelfaserriss erkannte Verletzung nur so langsam verheilt. Resultat: Offenbar hat sich Gewebe verklebt, nichts Ernstes aber, wie Wielert hörte.
Weit schwerer dürfte ins Kontor schlagen, dass Dennis Warncke auszufallen droht – möglicherweise sogar länger. Der Linksfuß hat sich in der Pause einige Muttermale entfernen lassen. Ein Eingriff, der sich offenbar nicht bis in die Winterpause hatte verschieben lassen. Wegen der frischen Wunden soll Warncke zunächst kürzer treten.
Nach dem Ausfall von Mirko Talaga, der wohl erst zur Rückserie wieder zur Verfügung stehen wird, würde damit am Sonntag ein weiterer Linksfuß ausfallen – Wielert wäre gezwungen, zu improvisieren. Alles andere als gute Voraussetzungen also.
„Bis Sonntag sind noch ein paar Tage hin“, meint der Trainer. Hauptsache, es droht nicht noch ein Ausfall fürs Schlüsselspiel gegen Kleve. Aber nicht nur dort.
Dem NRW-Ligisten stehen nun zwei englische Wochen ins Haus. Am Dienstag nächster Woche steht das Westfalenpokalspiel beim VfB Hüls auf dem Programm (Anpfiff: 18.45 Uhr), am Mittwoch, 27. Oktober (Anstoß: 18.30 Uhr), das vorgezogene Viertelfinalspiel im Krombacher Kreispokal bei der SG Langenbochum.

von Olaf Krimpmann 

 

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