SpvggI_KokotDie Erkenschwicker Niederlage bei ETB SW Essen, die erst mit der letzten Aktion in der Nachspielzeit besiegelt war – sie ist abgehakt, so bitter sie in ihrer Entstehung auch war. „Was sollen wir noch weiter hadern? Ich habe meinen Spielern direkt nach dem Spiel gesagt, dass sie das Positive mitnehmen sollen“, meint Trainer Stefan Blank.

 


Hatte in Essen einen schweren Stand, bekam aber das Lob des Trainers: Kevin Kokot . Foto: Krimpmann 
 
Das wird auch bitter nötig sein, denn die nächste Aufgabe ist ebenfalls nicht von Pappe. Die Spielvereinigung gastiert am Sonntag beim MSV Duisburg II. Im Hinspiel gab es nach ereignisarmen 90 Minuten ein 0:0. Damals bestachen die Schwarz-Roten vor allem durch ein sehr aufmerksames, diszipliniertes Auftreten.
Und genau das erklärt Stefan Blank auch für Sonntag zur absoluten Pflicht. „Konzentriert gegen den Ball und gegen den Gegner arbeiten“, ist ein Satz, den Blank nicht müde wird immer und immer wieder zu betonen. In Essen gelang das über weite Strecken. „Wenn das Spiel 1:1 ausgegangen wäre, hätte niemand meckern können“, meint der Ex-Profi.
In Duisburg könnte die Aufgabe eine etwas leichtere sein. „Der MSV hat nicht so eine abgezockte Truppe wie Essen. Wenn wir da konzentriert bei der Sache sind, können die jungen Spieler Probleme bekommen“, lautet die Einschätzung des Trainers.
Im Großen und Ganzen wird Blank dabei der Startformation vertrauen, der er auch am Uhlenkrug das Vertrauen schenkte. Es soll zugleich ein Vertrauensvorschuss sein. Blank: „Die Mannschaft hat sich in Essen gut verkauft, sie hat eine zweite Chance verdient.“ Immerhin mit zwei Personalien hatte der Gelsenkirchener am Uhlenkrug überraschen können.
Kevin Kokot stand in der Viererkette auf der rechten Außenposition, wo der junge Verteidiger zuweilen seine liebe Mühe mit dem pfeilschnellen Kamil Bednarski hatte. Blank nimmt Kokot in Schutz: „Er hatte es mit dem vielleicht stärksten Spieler der Liga auf dieser Position zu tun. Dafür hat er seine Sache ganz ordentlich gemacht.“
Das gleiche Zeugnis stellt Blank Deniz Batman aus. Offenbar auch, weil der Mittelfeldspieler die Zeichen der Zeit erkannt hat. Blank: „In Essen hat er auch gut nach hinten gearbeitet, was er zu Saisonbeginn noch hat vermissen lassen.“ Als weitere Alternativen stehen André Simon und Mirko Talaga bereit.
Letzterer fehlte in Essen wegen einer Bronchitis, am Uhlenkrug war auch Simon noch gesundheitlich angeschlagen. Beide bieten dem Trainer in Duisburg nun wieder mehr Möglichkeiten.
INFO MSV Duisburg II -
Spvgg. Erkenschwick
So., 15 Uhr – Sportanlage Westender Straße

Von Olaf Krimpmann

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