(O.K.) Die Rückrunden-Tabelle weist es schwarz auf weiß aus: Mit drei Siegen in drei Spielen ist die Spvgg. Erkenschwick neben Liga-Primus SC Wiedenbrück 2000 "das" Team der Rückrunde. -
Eine schöne Bilanz, die die Truppe von Trainer Jürgen Wielert aufzuweisen hat. Aber nicht nur das: Mit einem weiteren Dreier könnte die Spvgg. erstmals seit Monaten die Abstiegsränge verlassen.

Dazu müssen die Schwarz-Roten aber auch am Sonntag im Gastspiel beim SV Emsdetten 05 weiter an ihrer Erfolgsserie stricken.

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Was grundsätzlich nicht unmöglich ist, meint Trainer Jürgen Wielert: "Emsdetten sollte ein Gegner sein, der wie so viele für uns eigentlich machbar ist." Allzu optimistisch schaut der Ex-Profi der Aufgabe dennoch nicht entgegen. Der Grund liegt auf der Hand: Die Trainingswoche verlief geradezu katastrophal. "Wir hatten regelrecht die Seuche", so Wielert.

Keine Einheit, in der der Trainer das komplette Personal versammeln konnte. Igor Ljustina (Grippe) und Timo Ostdorf (krank geschrieben) mussten ebenso passen wie Lukas Wels, der sich am Dienstag eine Bänderdehnung zuzog. Mirko Grieß, am letzten Sonntag noch umjubelter Siegtorschütze, ward ebenso wenig gesehen wie Max Bönighausen, der an den Folgen einer Adduktorenzerrung leidet, weswegen der Mittelfeldspieler gegen Rhynern auch frühzeitig aus dem Spiel musste. Gestern wollte Bönighausen einen ersten Trainingsversuch wagen, immerhin ein Funke Hoffnung.

Erschwerend kommt hinzu, dass Emsdetten zuletzt bei der 2:4-Niederlage in Davensberg offenbar schwer enttäuscht hat. Wielert hat von Motivationsproblemen gelesen. Wenn die üblichen Mechanismen greifen, weiß der Ex-Profi aus eigener Erfahrung, wird es im Salvus-Stadion unter der Woche ordentlich gerappelt haben. "So eine Scharte will jede Mannschaft gerade in einem Heimspiel auswetzen."

Emsdetten 05 - Spvgg. Erkens. -

So., 15 Uhr - Salvus-Stadion


20.03.2009 | Quelle: Medienhaus Bauer

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