Fußball-Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick hat Gründonnerstag die Chance, erstmals seit dem 16. Oktober 2008 die Abstiegsränge der Westfalenliga 1 zu verlassen. Voraussetzung dazu ist (mindestens) ein Punkt im Nachholspiel bei SuS Neuenkirchen (Gründonnerstag, 18 Uhr, Sportzentrum Haarweg).. Kurios: Erst mit der Partie im Münsterland schließen beide Vereine die Hinrunde ab. Am 1. Juni kommt es zum Rückspiel am Stimberg.
Auch nach der erfolgreichen Punktejagd der letzten Wochen ist der Druck, der auf den Erkenschwickern lastet, groß. Trainer Jürgen Wielert glaubt nicht, dass in dieser Saison 40 Punkte zum Klassenerhalt ausreichen werden. Mit 25 hat die Spvgg. aber immerhin den Anschluss ans untere Mittelfeld hergestellt.
Wielert sieht die Partie in Neuenkirchen aber auch unter ganz anderen Umständen als besonderes Spiel an: „Jetzt kleben wir trotz der Siege solange da unten drin, da wäre es psychologisch unheimlich wichtig, wenn endlich mal der Sprung über den Strich gelingen könnte“, so der Ex-Profi, der von „Big Points“ spricht, die sein Team am Donnerstag und in den Spielen der kommenden Wochen einfahren könne.
Personell sieht’s allerdings nicht gut aus. Ob Jan Schmidt, dessen Einsatz gegen die kopfballstarken Neuenkirchen wichtig wäre, Stammkeeper Jürgen Laugallies und Dejan Petrovic einsatzfähig sind, entscheide sich erst kurz vor Spielbeginn, so der Trainer.

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