wflvDas dürfte ein heißes Rennen werden: Maximal sieben NRW-Ligisten können am Ende der Saison 2011/2012 vom Aufstieg in die Regionalliga West profitieren – sofern ihnen die vier Verbandsliga-Meister aus NRW keinen Strich durch die Rechnung machen.



Der Verbandsfußballausschuss des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes WFLV hat nun die Auf- und Abstiegsregelung für die neue und letzte Spielzeit in der NRW-Liga bekannt gegeben. „Drei plus Vier“ lautet dabei die Formel. Im Klartext:

Die ersten Drei der NRW-Liga steigen vorbehaltlich ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit direkt in die Regionalliga West auf. Über die Zusammensetzung der vierthöchsten deutschen Spielklasse wird dabei erst nach Saisonende entschieden. Fest steht aber auch, dass es in der Regionalliga-Spielzeit 2011/2012 keine sportlichen Absteiger geben wird.

Da aber die Zahl der Regionalliga-Staffeln in der Saison 2012/2013 von drei auf fünf erhöht wird, wird es einige zusätzliche Plätze geben. Um die dürfte es ein munteres Hauen und Stechen geben, denn der WFLV will vier weitere Aufsteiger im Zuge einer Aufstiegs-Relegation ermitteln.

Konkret heißt das, dass am Saisonende die Tabellenvierten bis Siebten der NRW-Liga eine Aufstiegsrunde mit den Meistern der Westfalenliga Staffeln 1 und 2, der Niederrhein- und der Mittelrheinliga bestreiten. Die Spiele werden im K.o.-Modus mit Hin- und Rückspiel durchgeführt, als Termine wurden bereits der 7. und 10. Juni 2012 festgelegt.

Verbandsliga-Meister dürfen in K.o.-Runde hoffen

Die Auslosung wird der WFLV übernehmen. Einzige Vorgabe: die Verbandsligameister treffen in jedem Fall auf einen NRW-Ligisten, der im ersten Spiel zudem casino online Heimrecht genießt.

Die sportlich nicht für die Regionalliga qualifizierten Mannschaften werden nach der Saison in die höchste Staffel der jeweiligen Landesverbände eingruppiert. Für Westfalen wäre dies die neu geschaffene Oberliga. In die gehen automatisch auch die westfälischen Vereine, die in der Punkterunde der NRW-Liga schlechter als Platz sieben abschneiden.

Aber auch für die Westfalenligisten ist der Ausgang dieses Rennens interessant: Je weniger westfälische Vereine aus der NRW-Liga in die Oberliga Westfalen rutschen, umso mehr Westfalenligisten werden dorthin aufrücken.

Ob die NRW-Liga mit 18 oder aber mit 19 Mannschaften in ihre letzte Spielzeit gehen wird, ist nach wie vor offen. Bis Ende des Monats hat der insolvente Drittliga-Zwangsabsteiger Rot-Weiss Ahlen Zeit, die Unterlagen für das Lizensierungsverfahren einzureichen. Wird dem ehemaligen Zweitligisten die Lizenz verweigert, startet Ahlen in der Westfalenliga.

von Olaf Krimpmann 

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