SpvggI_Glembotzki"Joker" Alexander Glembotzki hat mit einem Doppelpack in der 86. und 87. Minute der Spvgg. Erkenschwick ein Unentschieden gegen den FC Wegberg-Beek gerettet. Die umkämpfte NRW-Ligapartie endete 2:2 (0:0).

Ein Ergebnis, das durchaus in Ordnung geht, zumal beide Trainer am Ende so offen waren um zuzugeben: Eigentlich war dieses Spiel vor 350 Zuschauern eine typische Nullnummer.

 

Die Gäste aus Wegberg machten den reiferen Eindruck und erspielten sich in den ersten 45 Minuten auch die ersten Tormöglichkeiten. Aber auch der Aufsteiger vom Stimberg hatte gute Gelegenheiten: In der 17. Minute grätsche Wegbergs Keeper Sascha Rodemers in die Beine des einschussbereiten Mirko Talaga, was das Gespann allerdings nicht ahndete. Und in der 23. Minute setzte Tobias Bockhoff ein Zuspiel von Stefan Oerterer aus acht Metern knapp neben das Tor.
Nach dem Wechsel neutralisierten sich beide Mannschaften fast vollständig, die Partie blieb dabei auf einem sehr mäßigen Niveau. Ein verdeckter Schuss von Blerim Rrustemi (75.) schien Wegberg auf die Siegerstraße zu bringen. Und als in der 84. Minute das 0:2 fiel, schien es um die Spvgg. endgültig geschehen. Dann folgte der Auftritt von Alexander Glembotzki. Und auch die letzte klare Möglichkeit gehörte den Platzherren: Keeper Rodemers rettete in der Nachspielzeit mit dem Fuß gegen Dennis Warncke. 

Erkenschwick: Müller - Schurig, Falkowski, Schmidt, Drontmann - Talaga, Brüggenkamp (72. Herold), Warncke, Simon (80. Glembotzki) - Oerterer, Bockhoff (72. Opitz)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Heien (Xanten)
Tore: 0:1 Rrustemi (75.), 0:2 Schnitzler (84.), 1:2 Glembotzki (86.), 2:2 Glembotzki (87.)

von Olaf Krimpmann

Zum Seitenanfang