vfb_hombergEine bemerkenswerte Konstellation an der Seitenlinie gibt’s beim VfB Homberg, der am Sonntag ab 15 Uhr in der NRW-Liga bei der Spvgg. Erkenschwick gastiert. Denn zwei Brüder sind für die Mannschaft der Duisburger verantwortlich.


 
Der frühere Oberhausener Zweitliga-Profi Günter Abel ist dabei der „Chef“ seines Bruders Volker, der ihm als Assistent zur Seite steht. Bereits seit Dezember 2008 ist das Duo im Amt, übernahm den Verein damals auf einem Abstiegsplatz in der Niederrheinliga und führte den Klub im folgenden Jahr zum Aufstieg in die NRW-Liga. Dort konnte Homberg aber noch nicht überzeugen. Nach elf Spieltagen hat der Aufsteiger sieben Punkte und ist Schlusslicht. Warum es beim VfB noch nicht rund läuft, erklärt uns Günter Abel im folgenden Interview.

?Hallo, Herr Abel! Gegen den VfB Hüls unterlag Ihre Mannschaft 0:1. Wo lagen die Gründe für die Niederlage?
!Wir haben einen Fehler gemacht und der wurde sofort bestraft. Das Gegentor darf in dieser Art und Weise nicht fallen. Außerdem hatten wir unsere Chancen, die wir – wie bisher in jedem Spiel – wieder einmal nicht genutzt haben.

?Was ist entscheidend, um aus dem Tabellenkeller heraus zu kommen?
!Wir trainieren sehr viel und intensiv. Ich denke, meine Mannschaft ist trotz der Durststrecke auf einem guten Weg. Irgendwann wird die harte Arbeit belohnt werden und nach dem Gewitter wird auch bei uns dann wieder die Sonne scheinen.

?Wie verläuft die Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Volker, der als Co-Trainer fungiert?
!Die Zusammenarbeit mit Volker läuft wie im gesamten Verein sehr harmonisch ab. Wir verlieren und gewinnen zusammen. Das ist das Schöne an dieser Konstellation.

?Worin besteht der größte Unterschied zwischen der NRW-Liga und der Niederrheinliga?
!Die Mannschaften sind deutlich besser. Es wird mit viel mehr Tempo gespielt und die Fehlerzahl ist wesentlich geringer. Außerdem werden in der NRW-Liga schon Kleinigkeiten bestraft, weil viele Mannschaften auch durch ihre Kompaktheit nur auf die Fehler des Gegners warten.

?Jetzt geht es mit der Spvgg. Erkenschwick gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Wie schätzen Sie die Mannschaft ein?
!Ich habe die Erkenschwicker jetzt schon mehrfach gesehen. Bei Rot-Weiss Essen haben sie trotz einer 1:4-Niederlage gar keine schlechte Leistung abgeliefert. Wir müssen natürlich sehr auf Stefan Oerterer aufpassen. Der Junge ist brandgefährlich und führt nicht von ungefähr mit acht Treffern auch die Torjägerliste an. Sonst sehe ich die Erkenschwicker mit uns aber auf Augenhöhe.

?Wie sieht es personell aus?
!Wir haben einige Verletzte. Unser Torhüter Julien Jansen fehlt mit einer Patellasehnen-Entzündung, Gianni Giorri kann mit Blut im Knochen immer noch nicht richtig auftreten, Adrian Rakowski laboriert an einem Bänderriss und Andreas Dammrath ist auf Grund einer Grippe fraglich.

Quelle: Von MSPW / Stimberg-Zeitung

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