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(O.K.) Denkt Jürgen Wielert an das kommende Spiel am Sonntag in Ahlen, ist dem Übungsleiter der Spvgg. Erkenschwick durchaus etwas mulmig zumute. -

Erstmals seit langem geht der heimische Westfalenligist als Favorit ins Spiel, aber was heißt das schon? Noch ärger als die Spvgg. steht Ahlen mit dem Rücken zur Wand. Der Blick in die Tabelle beweist: Für die Reserve der Rot-Weißen steht gegen die Spvgg. am Sonntag schon ein absolutes Endspiel auf dem Programm.

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Eins jener Sorte, das die Spvgg. mittlerweile zur genüge kennt. Ob gegen Brakel oder Erlinghausen - als es um die Wurst ging, waren die Schwarz-Roten zuletzt immer auf der Höhe. Und dass die Mannschaft sich auch gegen spielstärkere Teams behaupten kann, haben nicht zuletzt die Siege über Rheine oder jüngst Stadtlohn gezeigt.

Womit klar ist, dass die Spvgg. sich keinesfalls verstecken muss und auch nicht wird. Trainer Jürgen Wielert redet auch nicht lange um den heißen Brei herum: "Ob's ein schönes Spiel wird, ist mir eigentlich egal. Wahrscheinlich eher nicht. Aber das muss es auch nicht. Die Hauptsache ist, dass wir punkten." Und das ist auch bitter nötig.

Im nun beginnenden Saisonendspurt plagen sich immer mehr Spieler mit Blessuren herum. Aktuell ist die komplette Innenverteidigung mit Jan Schmidt (Grippe; Bild - ) und Thomas Falkowski (Leistenprobleme) angeschlagen. "Die Jungs müssen auf die Zähne beißen", sagt Wielert. "Das werden sie auch. Schließlich können wir jetzt die Vorentscheidung herbeiführen."

Innerhalb der nächsten 14 Tage muss die Spvgg. fünf Spiele bestreiten, tritt Donnerstag in Hiltrup, nächsten Sonntag in Paderborn und den dann folgenden Donnerstag in Horn an. "Es wäre doch schön, wenn wir dann Klarheit hätten", meint der Ex-Profi, der aber weiß, dass es bis dahin noch ein langer, schwieriger Weg wird.

Das Training wird Wielert reduzieren. Kraft sparen für die vielen Spiele, lautet die Devise, wobei die morgige Partie in Ahlen für Wielert ein Schlüsselspiel ist: "Wir können einen Konkurrenten endgültig distanzieren."

Die junge Ahlener Mannschaft schätzt Wielert dabei durchaus. "Sie versucht Fußball zu spielen", meint der Ex-Profi. "Und das sollte uns entgegen kommen."

RW Ahlen II - Spvgg. Erkenschw. -

So., 15 Uhr - Kunstrasen Werse-St.


08.05.2009 | Quelle: Medienhaus Bauer