reinhardt  mirko eisen  pappasDass die Spvgg. Erkenschwick am Sonntag im schicken schwarzen Trikot antrat, hatte bedingt etwas mit der Gemütslage beim Verein zu tun. Zufriedene Gesichter gab es nach Spielschluss jedenfalls keine, konnte es auch nicht.

 

Das 2:2, das in der Oberliga Erkenschwick beim SC Roland erzielte, war schon eher einkalkuliert, auch wenn es keine Offenbarung war. „Ich habe die Mannschaft zum Punkt beglückwünscht“, zeigte sich wenigstens Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller zufrieden. „Es ist doch keine Selbstverständlichkeit, dass wir sagen, wir fahren mal eben nach Beckum und gewinnen dort.“

Aber: Der 42-Jährige ist erfahren genug um zu wissen, dass Fußball ein Ergebnissport ist, dass die allgemeine Stimmung mit Siegen und Niederlagen steigt und fällt, und dass Platzierungen zählen. Nach dem ersten Saisonviertel ist Platz zwölf daher weder Fisch noch Fleisch für die Spvgg., das weiß auch der Trainer.

„In der Oberliga herrscht gerade – wenn man von Sprockhövel absieht – ein unglaubliches Schneckenrennen“, sagt Niemöller. „Und wir sind dort sicher mittendrin.“ Was auch auf Teams wie Rhynern (14.), Roland (13.) oder Stadtlohn (17.) zutrifft, die, ähnlich wie die Schwarz-Roten, aufgrund der starken vergangenen Saison sicher ebenfalls weiter vorne erwartet werden.

 Sechs Punkte sind’s bis zu einem Aufstiegsplatz, zwei bis zu einem Abstiegsplatz. „Natürlich fehlen uns ein paar Punkte vom Saisonbeginn“, räumt der Erkenschwicker Trainer ein. „Nicht aber aus den letzten beiden Spielen. Sieben Tore und vier Punkte sind aus denen vollkommen okay.“ Was fehlt, ist eine kleine Serie. Noch, sagt Niemöller, sei schließlich vieles möglich in der Liga.

 Bereits Samstag kommt es um 16 Uhr im Stimberg-Stadion zum Duell mit dem SV Schermbeck. Wegen des Oktoberfestes im Vereinsheim haben die Schwarz-Roten die Partie vorgezogen, Schermbeck hat zugestimmt. Stefan Grummel und Mirko Eisen (spielte Sonntag in der U23) werden dann zurückerwartet.

Von Olaf Krimpmann

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