SpvggI_WarnckeZu ungewohnter Stunde erwartet NRW-Ligist Spvgg. Erkenschwick seinen nächsten Kontrahenten. Bereits an diesem Samstag um 17.30 Uhr stellt sich im Stimberg-Stadion der FC Wegberg-Beeck vor.
Wann platzt der Knoten? Dennis Warncke konnte noch nicht an die starken Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen.  
 
Die Partie war wegen des Kumpel-Tages verlegt worden. Am Sonntag waren in Oer-Erkenschwick mehrere tausend Bergleute erwartet worden, ehe die Veranstaltung, die im Rahmen des Kulturjahres Ruhr 2010 geplant war, aus Sicherheitsbedenken abgesagt wurde. Vielleicht ist die Verlegung auch hilfreich. Bekanntlich wartet der Aufsteiger im eigenen Stadion noch immer auf das erste Tor.
So wichtig die beiden torlosen Unentschieden auf eigenem Platz gegen den MSV Duisburg II und Germania Windeck auch waren – irgendwann einmal muss die Spvgg. auch einen Dreier landen. „Jetzt kommen die wirklich schweren Spiele“, ahnt Trainer Jürgen Wielert. Am Samstag Wegberg-Beeck, am Mittwoch Speldorf – zwei Gegner der Kategorie „machbar“, zumindest wenn der Klassenerhalt gelingen soll. Dazu gilt es, wieder gut organisiert zu spielen, wie der Trainer meint: „Die ersten 30 Minuten in Siegen waren eine Demonstration. Das darf uns am Samstag natürlich nicht passieren.“
Respekt hat Wielert vor allem vor Angreifer René Schnitzler („Ein echter Strafraumspieler“) und Abwehrspieler Daniel Klinger, der mit seinen Freistößen immer für große Gefahr sorgen könne.
Bei den Schwarz-Roten einmal mehr ausfallen dürfte Mikola Makarchuk. Und wie sehr der 27 Jahre alte Ukrainer der Mannschaft fehlt, wurde erst wieder in Siegen deutlich. Ohnehin vermisste Wielert dort einige Fußball-Arbeiter in seinem Team. „Wir müssen den Kampf auch annehmen, gerade in Spielen wie jetzt gegen Wegberg-Beek“, fordert der Trainer unmissverständlich.
Baustelle Mittelfeld: Gut möglich, dass sich Wielert für eine größere Rotation entscheiden wird, etwa für eine Umstellung auf ein Mittelfeld mit zwei defensiv agierenden Sechsern. Das würde zwar die Absicherung erleichtern, damit wären aber die offensichtlichen Probleme im Spiel nach vorn noch nicht gelöst.
Wofür es Gründe gibt: Den Weggang von Dominik Ernst konnte die Mannschaft noch nicht kompensieren, und auch auf der linken Seite läuft mit Dennis Warncke ein an sich gesetzter Spieler seiner Form noch hinterher.
„Die Jungs haben die Woche über konzentriert trainiert. Ich werde das Freitagstraining abwarten und mich dann entscheiden“, so Wielert gestern Nachmittag. Der Trainer weiß: „Alle erwarten von uns endlich den ersten Heimsieg.“ Er selbst tue es ja auch. „Wenn die Jungs das abrufen, was sie können, wird es schwer uns zu schlagen“, verbreitet Wielert Optimismus. Wenn sie es denn tun…
INFO Spvgg. Erkenschwick - FC Wegberg-Beeck, Sa., 17.30 Uhr, Stimberg-Stadion
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