Bleibt der Spvgg. Erkenschwick ein weiteres Jahr treu: David Sawatzki. Foto: KrimpmannOft haben sich die Wege der Spvgg. Erkenschwick und des SuS Neuenkirchen noch nicht gekreuzt. Dabei bot das letzte (von erst drei) Pflichtspielen beider Mannschaften genug Stoff.


In einem turbulenten Hinspiel in Neuenkirchen kam die Niemöller-Elf nach Platzverweisen für Kilian (Rot) und Kokot (Gelb-Rot) zu einem 1:1. „Da konnten wir froh sein, noch einen Punkt geholt zu haben“, blickt der Trainer zurück.

Ob’s am Samstag(!) ab 15 Uhr mehr sein werden, wagt der Trainer nicht vorherzusagen. Die englischen Wochen kosten im kleinen Kader der Schwarz-Roten, der auch noch um Kevin Kokot (Grippe) und womöglich Philipp Rosenkranz (Schienbeinprellung) dezimiert wird, enorme Kraft.

Zudem hat sich Neuenkirchen langsam, aber sicher vom Abstiegskandidaten zu einer ernsthaften Größe gemausert. „Seit Tobias Wehmschulte dort Trainer ist, hat sich die Mannschaft ins Mittelfeld hochgewonnen“, formuliert es Niemöller, der wenige Tage vor dem Traditionsderby gegen Westfalia Herne am Dienstag hofft, dass seine Jungs die vermeintlich leichte Hürde Neuenkirchen auch ernst nehmen. Gewarnt sind die Platzherren durchaus.

Vor allem die SuS-Offensive mit dem Ex-Erkenschwicker Daniel Seidel und Rafael Figureido (erzielte beim 3:0-Auswärtssieg in Gütersloh einen lupenreinen Hattrick) ist nur schwer in den Griff zu bekommen.

Derweil machen die Personalplanungen am Stimberg Fortschritte. Von den nur wenigen Wackelkandidaten im aktuellen Kader gab nun David Sawatzki (Bild) seine Zusage für die neue Saison. „Sawa“ spielt eine starke Rückrunde und will trotz Angeboten aus unteren Ligen „die Herausforderung Oberliga weiter annehmen“, wie Niemöller sagt.
INFO Spvgg. Erkenschwick - SuS Neuenkirchen; Samstag(!), 15 Uhr – Stimberg-Stadion

von Olaf Krimpmann

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