stroetzel_martinMartin Stroetzel, Trainer des SV Schermbeck und am Freitagabend (19 Uhr) mit seiner Mannschaft Gastgeber der Spvgg. Erkenschwick, gehört zu den dienstältesten Trainern der ersten fünf Ligen in Deutschland. Bereits seit dem 1. Juli 1999 betreut der 47-Jährige den SVS.


Bemerkenswert: Stroetzel hat in seiner Schermbecker Zeit nie einen Vertrag unterschrieben. „Das geht bei uns alles per Handschlag“, sagt der SVS-Trainer, der mit seinem Team nach fünf Siegen in Serie erneut auf dem besten Weg ist, den Klassenerhalt in der NRW-Liga zu schaffen. Vor dem Derby gegen seinen Ex-Club aus Oer-Erkenschwick sprach die Stimberg Zeitung mit Martin Stroetzel.

Hallo, Herr Stroetzel! Beim direkten Konkurrenten VfB Hüls erkämpfte ihre Mannschaft zuletzt einen wertvollen Auswärtserfolg. Ihr Fazit?
Das 1:0 würde ich unter der Kategorie Arbeitssieg abhaken. Wir haben Hüls 90 Minuten bearbeitet und mürbe gespielt. Darüber hinaus haben wir defensiv gut gearbeitet und nichts zugelassen. Der Geburtstag meiner Frau und unser Hochzeitstag, den wir nach dem Sieg mit einem Abendessen gefeiert hatten, rundeten den Tag perfekt ab.

Fünf Siege in Folge stehen aktuell für den SV Schermbeck zu Buche. Können Sie sich überhaupt noch an die letzte Sieges-Serie dieser Art erinnern?
Das ist noch gar nicht so lange her. In der letzten Saison, als uns ebenfalls das Wasser bis zum Hals stand, ist uns in der Rückrunde auch eine Serie von fünf Siegen und einem Unentschieden gelungen. Das war der Grundstein für den Klassenerhalt.

Was macht Ihre Mannschaft derzeit so stark?
Mit den Erfolgen steigt auch das Selbstvertrauen online casino der Spieler. Jeder glaubt wieder an seine Stärken. Imponiert hat mir, wie gut organisiert wir die letzten Wochen gespielt haben. Jeder unterstützt seinen Nebenmann durch eine positive Ansprache auf dem Platz.

Wie schätzen Sie die Situation im Abstiegskampf ein?
Für uns hat sich die Situation deutlich verbessert, aber wir stecken noch mittendrin und sind noch nicht durch. Die körperliche und mentale Stärke meiner Mannschaft stimmt mich aber optimistisch, dass wir unser Ziel erreichen werden.

Ihr früherer Verein Spvgg. Erkenschwick steht schon seit einiger Zeit als Absteiger fest. Ist Ihre Mannschaft daher am Freitag Favorit?
Der SV Schermbeck ist nie Favorit. Wir haben Erkenschwick zuletzt beim 0:2 gegen die SSVg. Velbert beobachtet und gesehen, dass die Mannschaft sich noch nicht aufgegeben hat. Mirko Talaga und Mykola Makarchuk, die beide eine Schermbecker Vergangenheit haben und charakterlich einwandfrei sind, werden gegen uns – wie der Rest der Truppe – alles abrufen.

Wie sieht es personell aus?
Bei uns sind weiterhin sieben Spieler außer Gefecht. Erfreulich ist, dass Tim Woberschal nach sechswöchiger Pause diese Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Ein Einsatz gegen Erkenschwick kommt aber noch zu früh für ihn.

Von MSPW  
 


 

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