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Mink_MatthiasKommt der SC Fortuna Köln, der am Sonntag ab 15 Uhr die Spvgg. Erkenschwick empfängt, in der NRW-Liga jetzt richtig ins Rollen? Am vergangenen Spieltag tankten die Domstädter, die aktuell Platz acht belegen, auf jeden Fall mit dem 5:0 beim VfB Hüls neues Selbstvertrauen und wollen jetzt eine Aufholjagd in Richtung Tabellenspitze starten. Wir sprachen mit Fortunas Trainer Matthias Mink.

 


 Matthias Mink, Trainer beim NRW-Ligisten Fortuna Köln.

Fakt ist: In der vergangengen Saison belegte die Fortuna mit 40 Punkten in der Abschlusstabelle lediglich den 15. Platz, konnte damit gerade noch den Abstieg verhindern. Trotzdem hat sich der Traditions-Club die „Rückkehr in den Profi-Fußball“ weiter auf die Fahnen geschrieben. Begleitet wird die Fortuna dabei vom deutschlandweit einmaligen Projekt „deinfussballclub.de“. Die Idee: Für eine Jahresgebühr können sich Internet-Nutzer ein Mitspracherecht bei Vereins-Entscheidungen sichern, fungieren als so genannte „Co-Trainer“.
Das Ziel in dieser Saison ist der Aufstieg in die Regionalliga West. Gleich 16 NRW-Liga-Trainer trauten den Kölnern vor Saisonbeginn den Sprung in die vierthöchste Spielklasse zu. Trainer Matthias Mink hofft jetzt, dass das Hüls-Spiel so etwas wie eine Initialzündung war. Wir sprachen mit dem Fußball-Lehrer vor dem Heimspiel gegen die Spvgg. Erkenschwick.

?Hallo, Herr Mink! Ihre Mannschaft konnte beim 5:0 in Hüls den höchsten Saison-Sieg einfahren. Wie wichtig war dieser deutliche Erfolg?
!Sehr wichtig. Die Mannschaft hat nun eine gewisse Sicherheit bekommen. Sie weiß, dass sie in einem Spiel viele Tore erzielen kann. Abgesehen davon war ich mit unserer Spielentwicklung sehr zufrieden.

?Der Rückstand auf die Mannschaften an der Tabellenspitze beträgt trotzdem noch sieben Zähler. Was ist jetzt entscheidend, um näher heranzukommen?
!Das ist ganz einfach: Wir müssen unsere Spiele gewinnen. In den letzten Wochen haben wir mehrere Punkte liegen lassen. Nun geht es darum, Konstanz in die Leistungen zu bekommen.

?Sind möglicherweise Transfers in der Winterpause eine Option?
!Aktuell nicht. Aber wir beobachten den Markt ganz genau. Durch die Kooperation mit der Sporthochschule sind wir im Scouting-Bereich sehr gut aufgestellt. Der aktuelle Kader erhält aber selbstverständlich die Möglichkeit, sich zu entwickeln.

?Die Spvgg. Erkenschwick gewann zuletzt 5:1 gegen den 1. FC Kleve. Wie schätzen Sie den Gegner ein?
!Mit Stefan Oerterer verfügt Erkenschwick über einen extrem torgefährlichen Stürmer. Auf ihn müssen wir besonders aufpassen. Es wird schwer, ihn komplett aus dem Spiel zu nehmen. Die Spvgg. wird bei uns sicher nicht versuchen, das Spiel zu machen, sondern aus einer kompakten Defensive heraus agieren. Das sind wir aber gewohnt.

?Gibt es gegen Erkenschwick personelle Ausfälle?
!Alexander Ende ist nach seiner Leisten-Operation kein Thema. Dirk Caspers hat nach seinem Muskelfaserriss noch etwas Trainingsrückstand. Zu diesem Artikel gibt es 0 Kommentare

Quelle: Von MSPW / Stimberg-Zeitung