spvggneuespieler2010Na, wenigstens auf die ehemalige U 19 war Verlass am Stimberg. Sämtliche A-Junioren, die zum großen Ziel NRW-Liga-Klassenerhalt beitragen sollen, waren zum Trainingsauftakt der Spvgg. Erkenschwick gekommen.


Trainingsauftakt Spvgg. Erkenschwick 4. Juli 2010. Die Neuzugänge mit (stehend von links) Trainer Jürgen Wielert, Mikola Makarchuk, Maurice Herold, Kevin Kokot, Dennis Drontmann, Thorben Menne. Knieend von links: Kevin van Holt, Deniz Batman, Michael Kiefer, Marcel Koch, Daniel del Puerto Schillo und Marcel Müller. Foto: Krimpmann

 

Allerdings fehlten am Sonntag im Stimberg-Stadion, wo sich gut 70 Schaulustige versammelt hatten, auch noch einige Urlauber. Wie Kapitän Thomas Falkowski etwa oder die Neuzugänge André Simon und Mirko Talaga, die erst in dieser Woche ins Training einsteigen werden.
Und es fehlte auch Zouhair Allali – und das nun endgültig. Der wird demnächst das gelb-schwarze Trikot des DSC Wanne-Eickel tragen, die Spvgg. und der ambitionierte Westfalenligist wurden sich gestern einig. Um zwölf Uhr mittags begann das Feilschen zwischen den Vereinsvorständen, an dem auf Wanner Seite auch Trainer Klaus Berge teilnahm, der Allali unbedingt verpflichten wollte. Heute Abend soll der Vertrag Allalis aufgelöst werden.
Wie hoch die Ablöse ausgefallen ist, darüber wurde Stillschweigen vereinbart. Am Stimberg ist man nur froh, diese Personalie geklärt zu haben. Dazu waren die Wechselabsichten des 28-jährigen defensiven Mittelfeldspielers trotz gültigen Vertrags einfach zu eindeutig. Allalis Ersatz dafür trainierte schon fleißig mit: Mikola Makarchuk.
Der defensive Mittelfeldspieler, für Westfalia Herne und zuletzt den SV Schermbeck unter Vertrag, freut sich auf seinen neuen Verein: „Das ist eine junge Truppe, die Liga eine Herausforderung. Aber ich habe nur Gutes gehört, also versuchen wir‘s.“
Der 27-Jährige Mittelfeldspieler kommt im übrigen auf Empfehlung seines Arbeitskollegen Stefan Oerterer an den Stimberg. Mit seiner Erfahrung dürfte der Ukrainer der jungen Erkenschwicker Truppe weiter helfen. „Eine schwere Saison“, blickt nicht nur Jürgen Wielert voraus.
Zur Freude nicht nur des Trainers war auch Marvin Schurig dabei, den es am Saisonende zunächst weggezogen hatte. Obwohl erst 21, dürfte Schurig auf der linken Abwehrseite wieder seinen gewohnten Platz finden. Dort hatte er bereits in den vergangenen zwei Spielzeiten zuverlässige Arbeit verrichtet.
Nicht mehr zum Kader gehört dafür Aaron Vasiliou. Der bullige Angreifer muss wegen eines Kreuzbandrisses noch mehrere Monate pausieren. Gestern wurde sein Vertrag aufgelöst. „Ich nutze die Zeit, um meinem Vater in Heilbronn in der Firma zur helfen“, so Vasiliou. „Aber nächstes Jahr hoffe ich wieder dabei zu sein.“

von Olaf Krimpmann

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