ball torfabrik im netzAls im Oberliga-Derby gegen die Spvgg. Erkenschwick alles nichts mehr half, da durfte beim VfB Hüls auch Sebastian Flossbach stürmen. Der Hülser Spielertrainer Markus Kaya beorderte den Innenverteidiger in den Angriff – in der Hoffnung, das 0:2 noch irgendwie drehen zu können. „Ich habe früher im Sturm gespielt, aber das weiß kaum noch einer“, kommentierte „Buddy“ Flossbach über seinen überraschenden Ausflug nach vorn.

 

 Flossbach zeigte sich trotz der Niederlage aufgeräumt: „Ich bin enttäuscht über das Ergebnis, nicht aber über unser Spiel. Wir wollen die Saison sportlich gut durchziehen und den VfB in der Tabelle über dem Strich halten. Dazu haben wir heute noch mal alles gegeben. Ohnehin spielen wir jetzt für uns, und das Spiel hat gezeigt, dass wir in der Mannschaft alles super Charaktere haben.“

Erkenschwicker Vorfreude aufs Kreispokalfinale

 Eine Erkenntnis, die Magnus Niemöller, Trainer der Spvgg. Erkenschwick, von seiner Mannschaft längst gewonnen hat. „Sie hat das am Sonntag cool gemacht“, lobte der Übungsleiter. „Heute war wieder unsere Defensivstärke unser Trumpf.“ Die Mannschaft hat damit ihre Derby-Lehren gezogen. Auch in Herne lag die Spvgg. schnell vorne, unterlag 3:4. In Hüls markierte Kevin Kokot früh das 0:1 (4.).

 Danach brannte nichts mehr an. Jetzt sind alle Augen aufs Kreispokalfinale am Donnerstag beim TSV Marl-Hüls gerichtet. Auch wenn Niemöller sagt: „Die Meisterschaft ist noch nicht vorbei“, ist bekannt, dass der Spvgg.-Trainer die Titelverteidigung im Kreispokal ganz oben auf seiner Agenda stehen hat.

TSV steht vor zwei Top-Spielen

 Nach dem 4:2-Erfolg beim FC Brünninghausen haben sie beim Westfalenligisten TSV Marl-Hüls einmal kurz durchgepustet. Jetzt fährt Trainer Michael Schrank im Training Konzentration und Puls seiner Kicker wieder hoch.

 Vor dem Traditionsverein liegt die wichtigste Woche der laufenden Saison. Am Donnerstag (19.30 Uhr) steigt am Hülser Loekamp das Kreispokal-Finale gegen die Spvgg. Erkenschwick, am Sonntag schaut Tabellenführer Westfalia Wickede zum Westfalenliga-Knüller beim TSV vorbei (15 Uhr).

„Wir müssen zusehen, dass wir in beiden Spielen eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bekommen“, sagt Fußball-Lehrer Schrank. Um die Einstellung seiner Elf macht er sich keine Sorgen: „Wer jetzt nicht weiß, worum es geht, dem ist nicht mehr zu helfen!“

Quelle: Stimberg-Zeitung

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