kasak christoph2Spektakulärer geht es kaum: Die Spvgg. Erkenschwick zieht mit einem 6:3-Erfolg über den TSV Marl-Hüls ins Halbfinale um den Krombacher-Kreispokal ein. Die beiden Oberligisten liefern sich im Stimberg-Stadion vor 300 Zuschauern eins der besten Kreispokalspiele der vergangenen Jahre. Vier Erkenschwicker Treffer gehen aufs Konto von Stefan Oerterer.

 

Christoph Kasak Spvgg. Erkenschwick Fußball Oberliga Wesfalen Saison 2015/2016 Christoph Kasak brachte die Platzherren frühzeitig per Kopf in Führung. Foto: Krimpmann

Die Partie war um Längen besser als das Oberliga-Duell beider Klubs im August an gleicher Stelle. Das Resultat klingt deutlich, so klar waren die Kräfteverhältnisse auf dem Rasen des Stimberg-Stadions über weite Strecken aber nicht. Der TSV spielte munter mit, hatte in der ersten Halbzeit sogar mehr Spielanteile als die Gastgeber.

 Die Spvgg. Erkenschwick gewann dank ihrer Effizienz und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. In der ersten Hälfte hatten die Schwarz-Roten vier klare Torchancen - drei Mal trafen sie ins Schwarze. Christoph Kasak wuchtete einen Kopfball unter die Torlatte (10.), Arda Nebi traf auf Zuspiel von Stefan Oerterer (18.), und Oerterer selbst legte das 3:0 nach (29.).

 Die Vorentscheidung? Mitnichten. Für den TSV schlug Sebastian Westerhoff  zurück (3:1, 35.). Der Hülser Jungstürmer Niklas Baf schaffte in der 44. Minute auf Flanke von Lukas Diericks mit dem 3:2 den hochverdienten Anschluss.

 Spektakulär ging es nach der Pause weiter. Die Spvgg. konterte fahrlässig offensive Hülser eiskalt aus. Zweimal tauchte Oerterer vor TSV-Torhüter Nils Martens auf, zweimal vollstreckte der Torjäger sicher (47., 56.). Doch auch nach dem 5:2 steckten die Hülser nicht auf. Lukas Diericks traf nach 71 Minuten mit einem wuchtigen Schuss ins Eck - 5:3.

 Erst der Erkenschwicker Konter in der 78. Minute traf den TSV ins Herz: Kapitän Nils Eisen düpierte die weit aufgerückten Hülser mit einem klugen Pass auf Arda Nebi, der spurtete allen davon und legte quer, Stefan Oerterer vollendete zum 6:3. Das war sie dann, die Entscheidung.

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