oertererJürgen Wielert hat am Badeweiher ganz genau hingesehen. Und was er von den Sportfreunden Siegen dort vor einer Woche zu sehen bekam, das hat den Erkenschwicker Trainer auch durchaus beeindruckt.
Auch wenn Siegen nicht über ein 1:1 beim VfB Hüls hinauskam: „Das ist eine unheimlich spielstarke Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern“, sagt der Trainer der Spvgg. Erkenschwick mit Blick aufs NRW-Liga-Gastspiel im Siegerland (So. 15, Leimbach-Stadion).

 

Gefahrenquellen für seine Mannschaft dürfte Wielert in Hüls reichlich ausgemacht haben. Zum Beispiel Siegens wohl gefährlichster „Punch“ – wenn Regisseur Daniel Cartus mit zentimetergenauen Pässen die flinken Angreifer Okumak und Uzun in Szene setzt. „Um das zu verhindern, müssen wir uns taktisch sehr klug verhalten – so wie gegen Windeck“, sagt Wielert.

Gefährdet ist der Einsatz von Alexander Glembotzki, der sich eine Blessur am Knie zugezogen hat. Definitiv im Leimbach-Stadion nicht dabei ist Mikola Makarchuk. Der Mittelfeldmann soll erst einmal seine Oberschenkel-Beschwerden auskurieren. „Alles andere macht keinen Sinn. Dafür ist Mikola in der nächsten Woche wieder dabei“, sagt Wielert. Zum Duell mit Mitaufsteiger FC Wegberg-Beek, in dem sich die Spielvereinigung einiges ausrechnet. Aber auch von der sportlichen Dienstreise nach Siegen wollen die Schwarz-Roten nicht ohne Zählbares heimkehren. Ein Punkt sei möglich, meint Wielert.

„Voraussetzung ist, dass die kämpferische Einstellung stimmt, wir sehr kompakt stehen und lange die Null halten“, sagt der Erkenschwicker Trainer. „Dann können wir im Verlauf der Partie vielleicht den einen oder anderen Nadelstich setzen.“
Da trifft es sich gut, dass Stefan Oerterer, Erkenschwicks Torjäger vom Dienst, wieder trifft. Zuletzt unter der Woche beim 5:0-Kreispokal-Erfolg bei Eintracht Erle. „Drei Tore bei einem A-Kreisligisten sollte man nicht überbewerten. Aber aus dem kleinen Tal Anfang der Saison hat sich Stefan herausgearbeitet – wir wissen, was wir an ihm haben.“

Oerterer ist – selbstverständlich – erste Wahl. Ob Daniel Opitz, Neuzugang vom Niederrheinligisten Rot-Weiß Essen II, bereits ein Spieler für die erste Elf ist, lässt der Trainer offen: „Daniel bewegt sich gut, ist stark am Ball und sorgt dafür, dass die anderen Stürmer Wind bekommen. Er wird seine Chance erhalten.“

Von Thomas Braucks

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