SpvggA-Davide_BasileDass der VfB Waltrop auch gegen eine höherklassige Mannschaft mithalten kann, hat die Truppe von Trainer Martin Backwinkler am Sonntagnachmittag im Testspiel gegen die Spvgg. Erkenschwick eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


Zwar setzte es eine 0:2 (0:1) -Niederlage, doch trübte das kaum die Stimmung der Waltroper. Denn was da aus Reihen des Westfalenligisten aus Erkenschwick zu hören war, lief dem einen oder anderen Spieler – und dem Trainer gleichermaßen – wohl runter wie Öl. „Wir haben hier gegen einen sehr guten Landesligisten gespielt“, erkannte Magnus Niemöller die Leistung des VfB an. Denn gerade in der ersten Spielhälfte hatten sie der Spielvereinigung das Leben ein ums andere Mal schwer gemacht. „Wir wurden in allen Mannschaftsteilen richtig gefordert“, führte Niemöller seine Lobeshymne fort. „Aber so muss das ja auch sein. Dann bringt so ein Test beiden Teams etwas.“
Sein Pendant auf Waltroper Seite nahm solche Sätze wohlwollend zur Kenntnis. Zumal sie sich das Lob von höchster Stelle verdient hatten.
Denn im defensiven Mittelfeld sorgte der Urlaubsrückkehrer und Kapitän Dennis Lauth für Betrieb: Nach hinten geackert, nach vorne für kreative Momente gesorgt. Der Spielführer ging mit gutem Beispiel voran. Auch Stefan Hornberger und Chris Kaspczak machten vornehmlich in der ersten Hälfte Dampf nach vorne. In der Defensive bewies allen voran Dustin Hoffmann bestes Stellungsspiel gegen die flinken Erkenschwicker Angreifer um Stefan Oerterer.
So sah sich Backwinkler auch nicht genötigt, vorzeitig Auswechslungen vorzunehmen. Dies begann der Coach erst ab der 75 Minute, als bei vielen seiner Akteuren die Kräfte merklich zu schwinden begannen.
Grund dafür war wohl auch das intensive Testspiel gegen den VfB Günnigfeld (0:0), das die Waltroper keine 24 Stunden zuvor bestritten hatten.
Das Wochenend-Resumee von Martin Backwinkler war trotz zweier siegloser Partien dennoch positiv: Gegen Günnigfeld am Samstag habe er auf viele Junge Spieler gesetzt. Auch seien einige der Neuverpflichtungen und gerade wieder Genesenen zum Einsatz gekommen. Trotzdem hat er eine ordentliche Leistung seiner Truppe gesehen.
Dass sich der VfB – mit einem Großteil seiner Stammkräfte – gegen die Spvgg. Erkenschwick mehr als nur beachtlich geschlagen hat, war spätestens nach den Worten Magnus Niemöllers klar.

Von Martin Behr

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