bluhm janos 6Merke: Im Tennis gibt’s den zweiten, im Fußball manchmal sogar den dritten Aufschlag! Den wagt SuS Stadtlohn, das offenbar die zum dritten Mal angesetzte Oberligapartie gegen die Spvgg. Erkenschwick unbedingt austragen will.

 

Läuferisch voll auf der Höhe sein: Das erwartet Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller im Nachholspiel am Donnerstagabend in Stadtlohn von seinen Mannen, im Bild Janos Bluhm (links) Foto: Krimpmann

Die Partie am Donnerstagabend (19.30 Uhr) soll auf dem Kunstrasen neben der Hülsta-Arena stattfinden. Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller ist es recht: Sein Team trainiert schließlich jede Woche auf Kunstrasen und wird sich daher kaum umgewöhnen müssen. „Merkwürdig ist nur, wieso es im Dezember und Februar nicht möglich war, in Stadtlohn auf Kunstrasen zu spielen“, fragt der Erkenschwicker Übungsleiter, der sein Team bereits zweimal in Folge aufs Kräftemessen mit dem Aufsteiger vorbereitet hatte. Mit dem Ergebnis: Das Spiel wurde jeweils abgesagt.

 Aber ganz gleich, ob es im Dezember oder nun Anfang April gegen Stadtlohn geht, die Vorzeichen sind stets ähnlich. Das Stichwort heißt Augenhöhe: Aktuell trennt beide Kontrahenten in der Tabelle nur das Torverhältnis. Niemöller: „Stadtlohn ist mit Sicherheit einer der stärksten Aufsteiger der letzten Jahre.“

Der Erkenschwicker Trainer, Sonntag Zuschauer beim Stadtlohner 2:0-Erfolg auf Naturrasen über Rheine, fasst seine Eindrücke so zusammen: „Nicht nur gegenhalten ist für uns das Stichwort, wir werden vor allem läuferisch Maßstäbe setzen müssen.“

Gegen die hoch aufgeschossenen Münsterländer erwartet der Erkenschwicker Übungsleiter ein enges, intensives Spiel. „Ich glaube, das Wort körperlos kommt im Stadtlohner Wortschatz gar nicht vor“, schmunzelt Niemöller, der diese Einschätzung aber nicht als böse verstanden wissen will.

 Letzten Endes, fürchtet der 41-Jährige, wird Stadtlohn die Spvgg. auf dem kompakten Kunstrasen in einen ähnlichen Fight verwickeln wollen, wie das die Schwarz-Roten gerne auf eigenem Geläuf mit ihrem Gegner tun.

 Personell sieht es bei Erkenschwick wieder etwas besser aus als zuletzt: Christoph Kasak, Deniz Batman und Davide Basile haben ihre Sperren abgesessen, auch Stephan Nachtigall, der zuletzt berufsbedingt gefehlt hatte, steht wieder im Kader.

von Olaf Krimpmann

 SuS Stadtlohn - Spvgg. Erkenschwick; Donnerstag, 2. April, 19.30 Uhr – Kunstrasen Losbergpark.  Navi: Uferstraße/Am Losbergpark, 48703 Stadtlohn

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