basiledavide8Die englischen Wochen bei der Spvgg. Erkenschwick enden am Sonntag mit dem Heimspiel gegen die Hammer SpVg. Wochen, vor denen Trainer immer geradezu reflexartig Bedenken haben. So war das sicher auch bei Magnus Niemöller der Fall. Zu Recht?

 

Aufmerksam nach hinten arbeiten, das wird auch Davide Basile (l.) gegen Hamm tun müssen. Foto: Krimpmann

Nach zwei Zu-Null-Siegen in der Meisterschaft und dem Einzug ins Kreispokalfinale zeigt sich der 41-Jährige mehr als zufrieden: „Das waren alles keine einfachen Spiele für uns. Vor allem im Kreis Recklinghausen ist es nicht leicht, in ein Pokalfinale einzuziehen. Haltern hat uns Donnerstag gefordert. Aber schlussendlich muss man den Hut vor der Mannschaft ziehen und sagen: Sie hat geliefert.“ Nicht ganz ohne Blessuren sind dabei seine Spieler durchgekommen.

 Zwar hat sich Tim Forsmann im Pokalspiel doch nicht die Nase gebrochen, wie es Donnerstagabend noch den Anschein hatte, dafür plagt sich Philipp Rosenkranz einmal mehr mit Adduktorenproblemen herum. Sein Einsatz am Sonntag dürfte damit fraglich sein.

 Mit der Hammer SpVg. bekommt die Spvgg. dabei zum Ende der englischen Wochen noch einmal eine tricky Aufgabe vorgesetzt. Zwar krebst Hamm auch nach dem Trainerwechsel (Oliver Gottwald folgte Ende Februar auf Goran Barjaktarevic) auf Tabellenplatz 14 herum, „aber eine Entwicklung ist bei Hamm klar zu erkennen. Die Mannschaft hat eine ganz andere Struktur als noch in der Hinrunde“, sagt Magnus Niemöller.

 Dass Hamm unverändert prominent besetzt ist – Kapitän Faysel Khmiri, Semih Yigit und nicht zuletzt der wieder reaktivierte Sturm-Dino Jochen Höfler wären dabei zu nennen –, ist bekannt. „Wenn man sie in bestimmten Räumen kombinieren lässt, werden sie extrem torgefährlich. Es wird viel von unserer Defensivstruktur und unserem Defensivverhalten abhängen.“

von OIaf Krimpmann

Spvgg. Erkenschwick - Hammer SpVg.; So., 15 Uhr – Stimberg-Stadion (Kunstrasen)

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