ball_torfabrikAller Anfang ist schwer, sagt der Volksmund. Eine Binsenweisheit, die zweifelsfrei auch auf die Spvgg. Erkenschwick zutrifft. Bei der 2:3 (1:3)-Testspielniederlage gegen die SG Wattenscheid 09 am Samstag war jedenfalls noch reichlich Sand im Getriebe.


 
Vor allem in den ersten 45 Minuten lief nicht viel zusammen bei den Schwarz-Roten, die mit Götz, Schmidt, Makarchuk, Oerterer, Ostdorf und Bockhoff gleich auf ein halbes Dutzend Spieler verzichten mussten. Vor allem die hohe Quote an individuellen Fehlern war frappierend.
So kam es, dass Wattenscheid das Toreschießen leicht gemacht wurde. Nach gut einer halben Stunde stand es nach Treffern von Timo Erdmann (2.), Dominik Kemmler (29.) und Burak Demirbay (34.) 0:3 und das vollauf verdient.
„Selbst in der NRW-Liga gibt es nicht viele Mannschaften, die die Räume konsequent so eng machen, wie es Wattenscheid tut“, lobte Spvgg.-Trainer Stefan Blank die von André Pawlak und Karsten Braasch gecoachten Gäste. Erst nach einigen taktischen wie personellen Umstellungen lief es bei den Platzherren besser, die vor allem in den zweiten 45 Minuten dominanter waren. „Das hat schon alles besser gepasst“, meinte Blank.
Erfrischend spielte Marvin Schurig auf, der nach der Hereinnahme von Mirko Talaga auf die Außensverteidigerposition in der Offensive Akzente setzte und mit einem schönen Treffer zum 2:3 (57.) traf.
Ein solides Debüt gab Artur Matlik in der Innenverteidigung. Allerdings kann der 33-Jährige auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Matlik war es, der nach einem Simon-Freistoß in der 37. Minute am schnellsten schaltete und aus kurzer Distanz das 1:3 erzielte.


Spvgg. Erkenschwick: Müller (67. Laugallies) – Schurig, Brüggenkamp, Matlik, Kokot (67. Herold) – Falkowski (46. Menne), Simon, Warncke (46. Talaga), Batman – Opitz (46. Drontmann), Glembotzki

von Olaf Krimpmann

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