aussem_ralfAn das Hinspiel gegen die Reserve von Alemannia Aachen hat die Spvgg. Erkenschwick die besten Erinnerungen. Der 3:2-Erfolg am Tivoli war der erste Sieg der Stimbergstädter in der NRW-Liga. Als dreifacher Torschütze glänzte Stefan Oerterer. Am Sonntag ab 15 Uhr kommt es zur Neuauflage dieses Duells.



 
Während im Vergleich zum Hinspiel bei den Erkenschwickern nun Stefan Blank auf der Trainerbank sitzt, steht bei Aachen weiterhin Ralf Aussem an der Seitenlinie. Vor dem Anpfiff im Stimberg-Stadion sprachen wir mit dem 50-jährigen Ex-Profi über den erfolgreichen Restrunden-Start seiner Mannschaft (2:0 beim VfB Hüls), die vier Winter-Neuzugänge bei der Alemannia und die Zusammenarbeit mit Chef-Trainer Peter Hyballa.

Herzlich willkommen in Erkenschwick, Herr Aussem! In der vergangenen Woche gelang ein gelungener Punktspiel-Start im neuen Jahr. Wie fällt Ihr Fazit nach dem 2:0 in Hüls aus?
Mit dem Ergebnis war ich zufrieden. Die Art und Weise hat mir weniger gefallen. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir zu viele lange Bälle gespielt. Nach einer deutlichen Ansprache in der Halbzeitpause war nach dem Seitenwechsel eine ganz andere Truppe auf dem Feld und hat die Vorgaben gut umgesetzt.

Für Ihren Stürmer Dennis Gülpen war das Tor zum 2:0 in Hüls der erste Saisontreffer. Hoffen Sie, dass bei ihm nun der Knoten geplatzt ist?
Ja. In der Hinrunde wurde er immer wieder von Knieproblemen zurückgeworfen. Nun hat er seinen Rückstand aufgeholt und kann sein Talent entfalten.

Drei von vier Winter-Neuzugängen standen gegen den VfB Hüls in der Startelf. War es ein gelungener Einstand?
Auf jeden Fall. Leon Binder und Lars Klitzsch haben ihre Aufgaben in der Defensive sehr gut gelöst, viele Zweikämpfe gewonnen und nur wenige Torchancen zugelassen. Dennis Lang ist eine Arbeitsbiene im Mittelfeld und hat durch seine Laufarbeit überzeugt. Unser neuer Stürmer Sascha Marquet fehlte noch wegen einer Magen-Darm-Grippe, dürfte aber am Stimberg dabei sein.

Wie schätzen Sie die Erkenschwicker Mannschaft von Trainer Stefan Blank ein?
Die 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel dürfte Warnung genug für meine Mannschaft sein. Die Erkenschwicker werden versuchen, über den Kampf ins Spiel zu kommen und durch ihren Torjäger Stefan Oerterer, der im Hinspiel alle drei Treffer erzielt hatte, Nadelstiche zu setzen. Das müssen wir verhindern, indem wir Oerterer keine Räume geben.

Als Trainer der zweiten Mannschaft stehen Sie ständig in Kontakt zu Chef-Trainer Peter Hyballa. Wie läuft die Zusammenarbeit mit ihm ab?
Sehr gut. Wir telefonieren und sprechen fast jeden Tag miteinander. Er ist sehr interessiert an der Nachwuchsarbeit, sieht sich oft unsere Partien an und setzt in der Zweiten Bundesliga auch auf junge Spieler.

Wer steht Ihnen für diese Partie nicht zur Verfügung?
Sebastian Jansen hatte zuletzt eine Gehirnerschütterung. Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen.

Von MSPW / Stimberg-Zeitung

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