scholz_heikoNach der erfolgreichen Auswärtspartie beim VfB Hüls (3:1) geht es für den Aufstiegsfavoriten Germania Windeck in der NRW-Liga am Sonntag ab 15 Uhr gegen den nächsten vestischen Verein. Die abstiegsbedrohte Spvgg. Erkenschwick ist zu Gast.

 

 Windeck-Trainer Heiko Scholz.  
 
Zwei der drei Tore in Hüls erzielte der wiedergenesene Salvatore Amirante. „Er ist ein richtig Guter. Salvatore kann für uns noch sehr wichtig werden“, schwärmt Windeck-Trainer Heiko Scholz von seinem italienischen Angreifer. Wir sprachen vor dem Heimspiel gegen die Spvgg. Erkenschwick mit TSV-Trainer Heiko Scholz.

Hallo, Herr Scholz! Mit dem 3:1-Auswärtssieg beim VfB Hüls ist die Germania dem angestrebten Aufstieg in die Regionalliga West einen weiteren Schritt näher gekommen. Wir fällt Ihr Fazit aus?
„Mit dem Ergebnis war ich zufrieden. Mit der Art und Weise allerdings nicht. Die Hülser haben uns das Leben doch sehr schwer gemacht. Der Boden war tief und wir hätten aggressiver in die Zweikämpfe gehen müssen. Wir hatten mehr Probleme, als es das Ergebnis aussagt.“

Verfolger ETB Schwarz-Weiß Essen kam gegen Wegberg-Beeck nicht über ein 2:2 hinaus. Am nächsten Mittwoch geht es im Spitzenspiel gegen die Essener. Ist Windeck bei einem Sieg schon fast durch?
„Nein, das sicherlich nicht. Es ist aber auf jeden Fall ein richtungsweisendes Spiel. Bei einem Sieg von uns in Essen und der optimalen Ausbeute des ETB in den Nachholspielen haben wir immer noch neun Punkte Vorsprung. Das wäre eine gute Ausgangslage. Aber in dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Von daher müssen wir bis zum Ende konzentriert weiter arbeiten.“

Salvatore Amirante, der verletzungsbedingt fast ein Jahr gefehlt hatte, erzielte in Hüls zwei Tore. Kann er den Unterschied zur letzten Saison ausmachen, in der die Germania den Aufstieg noch knapp verpasst hatte?
„Nicht nur Amirante ist auf einem guten Weg. Auch Lucas Musculus hat es nun endlich verstanden, sich gut in die Mannschaft einzubringen. Er hat in Hüls ein richtig gutes Spiel abgeliefert. Wir sind allgemein sehr gut aufgestellt.“

Der albanische Nationalspieler Ervin Skela stand am vergangenen Wochenende noch nicht in Ihrem Kader. Ist er nun gegen Erkenschwick eine Alternative?
„Nein, sehr wahrscheinlich nicht. Er merkt selbst, dass er lange nicht gespielt hat und daher noch nicht fit ist. Er hat aber eine sehr profihafte Einstellung und sagt sich auch selbst: ‚Ich bin nicht richtig fit, die anderen haben gut trainiert. Wieso soll ich denen den Platz wegschnappen?’ Da ist er schon ein Klasse-Typ. Viele junge Spieler profitieren schon alleine durch das Training mit ihm, schauen sich jeden Tag etwas ab. Er ist deshalb jetzt schon ein Gewinn für uns.“

Wie schätzen Sie die Mannschaft von Erkenschwicks Trainer Stefan Blank ein?
„Wir haben zu Hause gegen Westfalia Rhynern verloren. Daher dürfen wir auch Erkenschwick auf keinen Fall unterschätzen und dürfen nicht nur über die Höhe des Sieges diskutieren. Es wird sicher nicht einfach. Aber wenn wir mit der richtigen Einstellung an die Sache herangehen, bin ich guter Dinge. Die notwendige Qualität haben wir!“

Wer wird Ihnen fehlen? Ist Andreas Moog schon bereit für sein Comeback?
!„Andreas Moog ist nun gesund geschrieben, wird allerdings erst einmal für unsere zweite Mannschaft auflaufen. Er ist in zwei bis drei Wochen für mich wieder ein Thema. Ansonsten stehen mir alle Spieler zur Verfügung.“

Quelle: Stimberg-Zeitung

Zum Seitenanfang