sg hillenEs hätte nicht viel gefehlt und die Spielvereinigung Erkenschwick hätten ihrem Obmann Hermann Silvers ein vorgezogenes Weihnachtgeschenk beschert: Die Traditionsmannschaft der Schwarz-Roten schaffte es bei der 24. Auflage des Stimberg-Pokals bis ins Finale. Zum Schluss setzte sich aber die SG Hillen mit 3:1 durch – wieder einmal.



 
Mit der SGH hat die Mannschaft gewonnen, die insgesamt auch den besten Eindruck der acht Teams hinterlassen hat. Im Endspiel bissen sich die Recklinghäuser aber fast die Zähne an den Gastgebern aus. Drei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff brachte Ümit Karadayi die SG Hillen in Führung. Eineinhalb Minuten vor dem Ende glich Thomas Iglinski für die Spielvereinigung aus. Doch quasi im Gegenzug legten die Recklinghäuser durch Frank Schiel nach. Wenige Sekunden später machte Ceylan Karadayi den Sieg zum 3:1 perfekt. Feiern durfte dennoch ein Spieler der Gastgeber. Christian Kelm stand für Hillen im Tor. Er bleibt weiterhin der Spielvereinigung treu, hilft aber immer mal wieder bei den Recklinghäusern aus.
Damit verteidigten die Recklinghäuser ihren Titel aus 2009 und können jetzt im nächsten Jahr das Kunststück vollenden, das in der 24-jährigen Geschichte des Stimberg-Pokals noch keiner Mannschaft gelungen ist. „Ob VfL Bochum, Bayer Leverkusen, ASV Wuppertal oder SC Verl – noch nie hat es ein Verein geschafft, dreimal in Folge zu gewinnen. Vielleicht schafft ihr es ja bei der Jubiläumsveranstaltung 2011“, betonte Silvers während der Siegerehrung. Bei der 25. Auflage wird das Turnier übrigens noch größer aufgezogen. „Vielleicht geht es dann sogar mit einer Vorrunde über zwei Tage“, blickt Organisator Silvers nach einem langen Tag schon wieder nach vorne. Dann sollen auch Teams wie Leverkusen und Bochum wieder an den Start gehen. Denn diesmal war zum ersten Mal kein Bundesligist dabei.
Aber die Spiele konnten sich dennoch sehen lassen. Leider können das aber nur wenige bestätigen, denn die Zuschauermassen blieben aus. Verpasst haben sie damit auch den Auftritt von Grün-Weiß Erkenschwick. Die sich nach einer 2:6-Packung gegen den späteren Titelträger steigerten und sich trotz eines 6:4-Sieges gegen Sterkrade 06/07 früh verabschiedeten.

Von Michael Paternoga

 

 

 

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