Kehrt ins Team zurück: Florian Fricke.Meisterschaft, Aufstieg, möglicherweise DFB-Pokal – am Lippstädter Waldschlösschen wachsen die Bäume aktuell buchstäblich in den Himmel. Die Spvgg. Erkenschwick wollte am Sonntag dort antreten, um dem Spitzenreiter mal so richtig in die Suppe zu spucken.

Alleine: Nach der ersten Trainingseinheit in dieser Woche fehlt der Glaube.
„Lippstadt scheint aktuell ein unsinkbares Schiff zu sein. Ob wir nun der Eisberg sind, da ist schwer dran zu glauben“, sagt Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller.

Dessen Sorgen beginnen auf der eigenen Grundlinie. Christopher Ditterles Einsatzchancen für Sonntag beziffert der Trainer „bei vielleicht 30 Prozent – höchstens“. Am Montag in Schermbeck hatte sich der Keeper einen Muskelfaserriss in der Leiste zugezogen. Da auch Marcel Müller (Fingerbruch) noch keine Alternative ist, läuft vieles auf U19-Keeper Marvin Bluhm in der Startformation hinaus.

Tim Kilian wie Timo Ostdorf klagen über muskuläre Probleme, auch mit diesen rechnet Niemöller nicht. Da auch noch Thorben Menne (Mittelfußbruch) unverändert ausfällt, stellt sich das Mittelfeld fast von alleine auf.
Wie wohl auch der Angriff: Aaron Vasiliou, um das Personaldesaster komplett zu machen, liegt grippekrank flach und konnte diese Woche noch keine Einheit absolvieren. Die Voraussetzungen für das Kräftemessen mit dem schier unbezwingbaren Spitzenreiter könnten damit nicht schlechter sein. Das Schermbeck-Spiel am Montag hat Substanz gekostet.

Wenigstens kehren Deniz Batman und Florian Fricke zurück und wenigstens braucht Niemöller keine großen Ansprachen zu halten: „Das 0:4 im Hinspiel, unsere höchste Saisonniederlage, hat uns natürlich die Augen geöffnet, dass wir von der absoluten Spitze noch ein Stück weit entfernt sind. Wie weit, das wollen wir Sonntag sehen.“
Die „Schwicker“ fahren jedenfalls nicht ans Waldschlösschen, um dort artig die Punkte abzugeben. Niemöller: „Die Mannschaft ist ganz klar willens zu zeigen, dass sie zurecht auf Platz vier steht.“
 

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