KreispokalEs war nicht der ganz große Pokalfight vergangener Jahre. Dennoch war die Kreispokalpartie zwischen der DJK Grün-Weiß und der Spvgg. Erkenschwick eine durchaus muntere Angelegenheit. Am Sieger Spielvereinigung gab es diesmal aber nur wenige Zweifel.



 
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, in denen es oft in die Verlängerung ging, erfüllte der Favorit gestern seine Pflicht innerhalb der regulären 90 Minuten. Weil Maurice Herold (34.), Kevin Kokot (72.) und Deniz Batman (83.) ins Schwarze trafen. Dem A-Kreisligisten gehörten vor 263 zahlenden Zuschauern die erste und letzte Chance des Spiels.
In der 27. Minute verschaffte sich Marvin Gatberg mit einer Drehung Platz im Spvgg.-Strafraum, verzog dann aber recht überhastet. Und in der 84. Minute vergab Patrick Hölken den Ehrentreffer. „Wenn mal einer durchflutscht, merken die Jungs, dass noch was geht“, grämte sich ein wenig GWE-Coach Sebastian Synowczyk, der dennoch zufrieden war: „Viel zugelassen haben wir jedenfalls nicht.“
Spvgg.-Trainer Jürgen Wielert hatte gegenüber den beiden NRW-Ligaspielen die halbe Stammbesetzung draußen gelassen und den weiteren Spielern im Kader die Chance gegeben, sich zu empfehlen. Durchaus zur Zufriedenheit des Trainers: „Das war ein ganz ordentliches Spiel von uns.“ Nicht gefallen konnte Wielert, dass seine Mannen vor dem gegnerischen Tor noch zu umständlich agierten. Viel Klein-klein gab’s auf dem Kunstrasenplatz, das einfach nicht zum Erfolg führen konnte. Nahe am Torerfolg war André Simon, der nicht nur mit zwei von GWE-Keeper Sascha Cziongalla parierten,strammen Distanzschüssen auf sich aufmerksam machte (28.; 31.).
Schmerzhaft endete die Partie für Christian Götz. Nach einem Zusammenprall mit Nils Vidmar in der 66. Minute war der Spvgg.-Schlussmann kurzzeitig ohne Bewusstsein und wurde vorsichtshalber ins Krankenhaus gefahren.


DJK GW Erkenschwick: Cziongalla – Hölken, Wysotzki, Brodziszewski, Wyzenti (62. Vidmar) – Schürmann, Kevering (83. Kemper), Kollhoff, Christensen – Peterlin (78. Wienstein), Gatberg
Spvgg. Erkenschwick: Götz (66. van Holt) – Kokot, Herold, Drontmann, Schurig – Menne, Warncke, Batman, Simon (66. Makarchuk) – Bockhoff (46. Oerterer),Glembotzki
Schiedsrichter: Rübenstahl (Haltern am See)
Zuschauer: 263
Tore: 0:1 Herold (34.), 0:2 Kokot (72.), 0:3 Batman (83.)

von Olaf Krimpmann

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