Die Personalplanungen beim Fußball-Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick laufen auf Hochtouren. Am Montagabend unterschrieb Stefan Oerterer (Westfalia Herne) einen Vertrag bei dem Schwarz-Roten.
Kommt er oder kommt er nicht? Zouhair Allali will bis Ende der Woche entscheiden, ob er zu seinem Stammverein Spvgg. Erkenschwick zurückkehrt.

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Der Stürmer ist nach Daniel Eisenkopf (FC 96 RE) und Torhüter Christian Götz (A-Jugend SG Wattenscheid 09) der dritte auswärtige Neuzugang. Noch nicht entschieden ist über die Rückkehr von Zouhair Allali. Wie der Mittelfeldspieler auf Anfrage des Medienhauses Bauer sagte, wolle er sich bis Freitag entscheiden: „Erkenschwick ist mir eine Herzensangelegenheit und meine erste Wahl. Aber dazu müssen die Rahmenbedingungen stimmen.“ Im Klartext: Der 27-Jährige will einen Job, der ihm vom Sportlichen Leiter Klaus Bockhoff auch angeboten wurde.
Bockhoff selbst sieht die Personalplanungen – sollte es zu einer Rückkehr von Allali kommen, der bereits als Jugendtrainer bei seinem Stammverein eingebunden ist – als abgeschlossen. „Wir müssen schließlich immer noch auf unseren engen finanziellen Rahmen schauen. Deshalb kann der Weg nur sein, weiter über junge, eigene Spieler die Zukunft zu bestreiten.“ Aus den A-Junioren kommen Dominik Ernst, Alexander Glembotzki, Patrick Kunz und Marcel Siwek hoch, die alle bereits Erfahrung im Seniorenbereich sammeln konnten.
Den Verein verlassen werden die A-Jugendlichen Marvin Piechottka (FC 96 RE) und Dennis Hübner (TuS 05 Sinsen) sowie Igor Ljustina (Vorwärts Kornharpen). Mit Dejan Petrovic will der Klub weiter zusammenarbeiten. „Er will sich reinhängen und wieder ranarbeiten, nachdem es zuletzt nicht optimal für ihn gelaufen ist“, so Klaus Bockhoff.
Während Dario Rusic und Lukas Wels noch Bedenkzeit erhalten (sie sollen sich über die in der Bezirksliga spielende U23 für die Westfalenliga empfehlen), ist der Verbleib von Mirko Grieß noch offen. In den letzten beiden Saisonspielen hatte der Stürmer ebenso gefehlt wie beim Saisonabschlussessen am vergangenen Freitag mit dem Vorstand. „Wir werden sehen, wie die Gespräche in der nächsten Woche verlaufen werden“, so Klaus Bockhoff.
Unterdessen hat die Spvgg. wohl als einer der ersten Vereine einen Antrag gestellt, in die Westfalenliga Staffel 2 wechseln zu dürfen. Geschäftsführer Wolfgang Urbanczyk hatte den Antrag bereits am Dienstag letzter Woche zum Verband geschickt – keine 24 Stunden, nachdem die sportliche Rettung perfekt war. 

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