Markierte den Siegtreffer in letzter Minute: Florian Fricke. Foto: Krimpmann (Archiv) In allerletzter Minute wurde das ungestüme Pressing der Spvgg. Erkenschwick doch noch belohnt: Florian Fricke bescherte dem Oberligisten an diesem Donnerstagabend durch ein sehenswertes Tor einen 3:2-Erfolg beim TSV Marl-Hüls.


Für den Gastgeber kein Grund, Trübsal zu blasen. Den Chancen nach hätte auch der Westfalenligist den Kunstrasen als Sieger verlassen können. Die dickste vergab Daniel Eisenkopf: Bei einem Konter völlig „blank“ gespielt, bugsierte der Angreifer den Ball knapp am Tor vorbei (71.).

So blieb es für den TSV bei den Toren aus der ersten, der besseren Halbzeit: Erst vollendete Marcel Kaiser einen hübschen Spielzug mit einem gekonnten Abschluss zum 1:0 (29.). Dann war es Glen Akama Eseme, der mit einem satten Schuss aus mehr als 20 Metern ins Tor traf – 2:1 (40.). „Da haben wir flüssig kombiniert – das sah richtig gut aus“, lobte TSV-Trainer Holger Flossbach das flotte Spiel seiner Mannschaft.

Allerdings: Die Spvgg. blieb die Antwort nie lange schuldig. Aaron Vasiliou wuchtete einen Freistoß in die Hülser Abwehrmauer, um anschließend den Abpraller zum 1:1 ins Tor zu jagen (32.). Und kurz vor der Pause schloss Martin Setzke überlegt zum 2:2 ab (44.).

„Ich habe Gutes gesehen, anderes hat mir nicht so gefallen“, sagte Spvgg.-Trainer Magnus Niemöller hinterher. „Die Jungs haben heute nur das gemacht, wozu sie Bock hatten. Aber das muss man ihnen nach der Pause auch zugestehen.“
Am Sonntag bei RW Ahlen soll wieder mehr Struktur und Konsequenz ins Erkenschwicker Spiel. Derweil fahndet TSV-Trainer Holger Flossbach nach einsatzbereiten Innenverteidigern für das Westfalenliga-Gastspiel beim SC Delbrück: Gestern Abend humpelte Henning Witjes vom Platz. Der dritte angeschlagene Abwehrmann in Hüls.

Von Thomas Braucks

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