timuerlenkViel braucht es nicht mehr, dann ist das Erkenschwicker Saisonpuzzle für die Westfalenliga komplett. Jetzt meldet die Spielvereinigung zwei weitere wichtige Teile, die sich ins Konzept fügen. Das erste Teil: Von Westfalenliga-Absteiger FC 96 Recklinghausen wechselt Gökhan Timürlenk an den Stimberg.


 Künftig für die Spvgg. am Ball: Gökhan Timürlenk. Foto: Holz
Wer den Offensivspieler allein an der völlig missratenen Rückserie der „96er“ misst (nur ein Punkt aus 17 Spielen!), der dürfte falsch liegen. Timürlenk blieb, als der FC 96 Recklinghausen in der Winterpause Trainer Peter Anders verlor, fast alle Stammspieler verkaufte und zum Abstiegskandidaten mutierte. „Gökhan ist ein Riesenfußballer. Wenn wir mehr Spieler von seiner Qualität gehabt hätten, wären wir nicht abgestiegen“, sagt Anders’ Nachfolger Maik Portmann.

Technisch beschlagen, schnell, sehr lauffreudig, mit dem Blick für die Mitspieler: Für einen Westfalenligisten kann Timürlenk eine echte Bereicherung sein. „Wir sind froh, dass er uns die Zusage gegeben hat“, sagt Spvgg.-Co-Trainer Andreas Letzner. „An ihm waren schließlich auch andere Verein dran.“ Zudem kehrt Marcel Siwek vom FC 96 zur Spvgg. zurück. „Er hat bei uns in der U19 gespielt. Marcel ist technisch und taktisch gut ausgebildet. Mit ihm sind wir in der Breite besser aufgestellt.“

Sorgen bereitet dem Trainerteam Magnus Niemöller, Andreas Letzner und Klaus Maßmann die Besetzung der Abteilung Attacke. In der Spitze ist noch eine Planstelle frei. „Was machen wir, wenn Stefan Oerterer sich mal verletzt?“, fragt Letzner. Deshalb will sich der Verein weiter intensiv um die Dienste von Martin Setzke bemühen. Aber für den gilt erst recht, was auf Gökhan Timürlenk zutraf: Erkenschwick ist nicht der einzige Bewerber.

Von Thomas Braucks

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