Niemoeller FansSpät in der Fußballsaison kommt Magnus Niemöller noch einmal in Terminnöte – und zwar in denkbar angenehme. Sichtlich gerührt war der Trainer von Oberligist Spvgg. Erkenschwick, als ihm am Sonntag vor Anpfiff des Spiels gegen SuS Neuenkirchen die Fanklubvorsitzenden Reinhold Großmann (Supporters) und André Oberlin (Schwarz-rote Ruhrpottmonster) ein Präsent überreichten.

Schick verpackt waren die Pokalkarten für Magnus Niemöller. Links im Bild André Oberlin (Ruhrpottmonster), rechts Reinhold Großmann von den Supportern. Foto: Olaf Krimpmann

Als Dank für erfolgreiche wie langjährige Arbeit. Mit Dienstbeginn am 1. Juli – und niemand zweifelt im Umfeld der Schwarz-Roten, dass es so kommen wird – ist Niemöller absoluter Rekordtrainer am Stimberg. Niemand coachte in der bald einhundertjährigen Vereinsgeschichte so lange am Stück die erste Seniorenmannschaft wie dann der Waltroper.

 Dass der 41-Jährige sein Präsent schon jetzt bekam, liegt auf der Hand: Es sind Karten fürs DFB-Pokalfinale am Samstag in Berlin.

 Samstagabend Daumendrücken für den BVB, Sonntag das Heimspiel gegen SV Lippstadt 08 – jetzt wird auch der Trainer spät in der Saison noch einmal richtig gefordert. Zumal es am Stimberg sofort mit einer englischen Woche weitergeht: Wie Geschäftsführer Andreas Letzner mitteilt, haben sich Spvgg. und SuS Stadtlohn darauf verständigt, ihr Spiel vom 34. Spieltag auf Mittwoch, 3. Juni, vorzuziehen. Die Anstoßzeit am Stimberg soll noch festgelegt werden.

 Damit endet für die Spvgg. Erkenschwick die Oberliga-Spielzeit vorzeitig: Am Sonntag kommender Woche (7. Juni) bei Westfalia Rhynern – und damit möglicherweise als Gast der Aufstiegsfeier, sollte Rhynerns Einspruch gegen die Nichtzulassung zur Regionalliga erfolgreich sein und die Mannschaft von Björn Mehnert Rang zwei vor RW Ahlen halten können.

von Olaf Krimpmann

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