allaliWestfalenligist Spvgg. Erkenschwick hat es in der Hand, im eigenen Stadion die Meisterschaft einzufahren. Wenn es optimal läuft schon heute im Nachholspiel gegen den ASC Dortmund ( Do., 15 Uhr, Stimberg-Stadion). Notfalls auch am Sonntag im Derby gegen den FC 96 Recklinghausen.

 


Sich noch einmal voll reinhängen: Das wollen Zouhair Allali und Co. am Donnerstag im Nachholspiel gegen den ASC Dortmund.
 
Eine Aussicht, die nicht nur das Trainerherz erfreut. „Die Mannschaft hat es sich verdient“, meint Jürgen Wielert. Doch den Übungsleiter plagen auch einige Restzweifel. „Über Monate spielen wir am Limit.“ Im Zusammenspiel mit den vielen englischen Wochen funkt die Spvgg. mittlerweile personell SOS.
Neben dem langzeitverletzten Daniel Eisenkopf sowie Timo Ostdorf und Jan Schmidt fällt für heute auch Max Bönighausen aus. Der Linksfuß hat sich in Hassel einen Muskelfaserriss zugezogen. Und ob Kapitän Thomas Falkowski (Rippenprellung) auflaufen wird, soll sich erst kurz vor Anpfiff entscheiden.
Sollte auch „Falke“ ausfallen, hätte Wielert nur einen Feldspieler auf der Bank zur Verfügung. Kein Wunder, dass bereits gestern die Drähte heiß glühten und der Trainer um personelle Hilfe bei A-Jugendcoach Magnus Niemöller nachfragte. Dessen Elf spielt bereits am Vormittag auf eigenem Platz gegen die Hammer SpVg. Wielerts Befürchtungen sind berechtigt: „Wir müssen doch eine Bank haben, um reagieren zu können. Was, wenn sich plötzlich noch zwei Spieler verletzen?“
Dass das Unternehmen Aufstieg noch in Gefahr geraten sollte, daran glaubt Wielert aber nicht. „Wir haben in der ganzen Saison nur zwei Spiele verloren. Schwer vorstellbar, dass wir ausgerechnet jetzt nichts mehr gewinnen sollten.“ Und ganz gleich in welchem Spiel: „Die Moral der Truppe ist einfach einmalig. Die zeichnet uns in dieser Saison einfach aus.“
So ist Wielert davon überzeugt, dass seine Jungs auch die Hürde ASC Dortmund nehmen werden, auch wenn das Spiel nach Einschätzung des Übungsleiters eine Geduldsprobe zu werden droht.
„Dortmund ist eine Mannschaft, die ich weit höher erwartet hätte. Im Hinspiel hat der ASC richtig gut dagegen gehalten.“ Allerdings sind die Dortmunder eine recht launische Truppe. Erndtebrück hat der ASC geschlagen, gegen Schwerte und Hassel aber verloren. „Als Spitzenreiter“, so weiß der Trainer, „wird dir ohnehin nichts geschenkt.“
Spvgg. Erkenschwick - ASC Dortmund
Do., 15 Uhr, Stimberg-Stadion

von Olaf Krimpmann

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