opiola  apolinarskiIn der vergangenen Saison war das Duell Spvgg. Erkenschwick gegen Westfalia Rhynern ein echtes Verfolgerduell. Für die einen vielleicht etwas weniger, für die anderen mehr. Rhynern jedenfalls hatte lange Zeit die Regionalliga im Blick, ehe es unter anderem die „Schwicker“ waren, die am vorletzten Spieltag der Truppe von Björn Mehnert eine empfindliche 2:3-Heimniederlage beibrachten.

 

Opiola Enge Duelle, wie hier zwischen Lukas Opiola (links) und dem Ex-Erkenschwicker Jan Apolinarski im letzten Aufeinandertreffen beider Teams, gab es zwischen der Spvgg. und Westfalia Rhynern eigentlich immer. Foto: Krimpmann

Am Samstag (16.30 Uhr, Kunstrasen) kommt es erneut zum Verfolgerduell. Was mit Blick auf die Tabellenstände – Erkenschwick ist aktueller Tabellensiebter, Rhynern gar nur 14. – verwundern kann. Die Schwarz-Roten können mit einem Sieg jedenfalls endgültig zur Spitzengruppe aufschließen.

„Natürlich wollen wir unseren Lauf fortsetzen“, sagt Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller. Und der hat Rhynern, Tabellendritter der vergangenen Saison, noch lange nicht abgeschrieben. Denn auch die Westfalia hat in die Spur gefunden. „Die haben sich ebenso stabilisiert wie wir, und dass Rhynern personell nachgelegt hat, spricht für sich“, so Niemöller.

 Seit zwei Wochen trägt Salvatore Gambino das Westfalia-Trikot. Der frühere BVB-Profi trug sich gleich bei seiner Premiere, dem 2:0 über SuS Stadtlohn, als Torschütze ein. Das spielfreie Wochenende nutzte Rhynern, um gegen den Niederrheinligisten KFC Uerdingen zu testen. Resultat: 2:0 für die Westfalia.

„Das alles schärft natürlich noch einmal unsere Sinne“, weiß Magnus Niemöller um die Schwere der Aufgabe, die sich seiner Elf auf dem Kunstrasenplatz stellen wird. Auf den weichen beide Mannschaften aus, da sie dem Revierderby am Sonntag in der Bundesliga entgehen wollen, und im Stadion gibt es bekanntermaßen kein Flutlicht.

 Angesichts vieler umkämpfter, teils spektakulärer Duelle beider Teams in der jüngeren Vergangenheit (O-Ton Niemöller: „Das waren immer echte Action-Spiele“), hält sich der Erkenschwicker Trainer bedeckt: Timo Erdmann und Dimitrios Pappas dürften erneut fehlen, hinter Davide Basile steht ein mehr oder weniger großes Fragezeichen.

 Der Rest des Kaders meldet sich aber fit, willig und einsatzbereit, sagt der Übungsleiter. Der will sich nicht in die Karten schauen lassen, verspricht nur: „Elf Startplätze sind offen, und ich versichere, es wird keinem einer geschenkt.“

von Olaf Krimpmann

Spvgg. Erkenschwick - Westfalia Rhynern; Sa., 16.30 Uhr – Kunstrasen Stimberg-Stadion

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