sawatzki8Schraubstollen oder Noppen – diese Frage stellt sich bei Oberligist Spvgg. Erkenschwick am Freitagabend nicht. Der gastiert im vorgezogenen Spiel des zehnten Spieltags bei SuS Stadtlohn. Angesetzt ist die Begegnung auf dem Naturrasenplatz am Losbergpark.

 

   

In Stadtlohn gefordert: Männer der Tat, hier David Sawatzki (r.). Foto: Olaf Krimpmann

Ob der bespielbar sein wird, dürfte nach den Regenfällen der letzten Tage fraglich sein. „Wir packen selbstverständlich Schuhe für alle Beläge ein“, sagt Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller.

Am 2. April hatte sein Team auf dem damals nagelneuen Stadtlohner Kunstrasenplatz aufspielen dürfen. Am Ende einer hochunterhaltsamen, bisweilen dramatischen Oberligapartie stand ein 2:0-Sieg. Und da Fußballer gerne zum Aberglauben neigen, käme dem einen oder anderen sicher eine Verlegung der Partie auf den Kunstrasen nicht ungelegen.

„Dabei ist das uns doch ziemlich egal, denn alle Siege in dieser Saison haben wir auf Naturrasen eingefahren“, sagt Niemöller. Für den ist neben der Frage „Natur- oder Plastikhalm“ eine ganz andere die viel entscheidendere: Wer wird besser in die Zweikämpfe kommen, welche Mannschaft mehr gewinnen?

„Das wird ein Spiel werden, in das wir uns reinbeißen müssen, dazu wird uns der Gegner zwingen. Gegen Stadtlohn zu spielen ist nie ein Spaß“, sagt der Erkenschwicker Trainer. Dabei sei es gar nicht einmal die Frage wie viele, sondern welche Zweikämpfe sein Team gewinnen könne.

 Auch nach dem Ausfall von Markus Krüchting (Trümmerbruch im Fußgelenk) hat sich SuS in der Liga stabilisiert, zuletzt zwei Auswärtssiege in Serie eingefahren. Für Magnus Niemöller war es ohnehin nur eine Frage der Zeit, wann die Münsterländer in die Spur finden. „Die haben genügend gute Spieler, um bei Ausfällen nachzuladen“, sagt der Erkenschwicker Trainer.

 Der will mit seiner Elf am Freitagabend die nächste Weiche stellen, um das tabellarische Niemandsland langsam zu verlassen: „Ich glaube, dass es schon jetzt in der Saison darum geht, sich für die Rückrunde zu positionieren.“

In der Tabelle sei, dank der Ausgeglichenheit in der Liga, schließlich unverändert alles möglich – und zwar in die eine, wie auch in die andere Richtung.

 Zwei Spieler werden definitiv ausfallen: Dimitrios Pappas und Timo Erdmann. Hinter dem grippekranken Flügelstürmer Arda Nebi steht ein dickes Fragezeichen. Frische Optionen sind dafür Tim Forsmann, David Sawatzki und Philipp Rosenkranz.

von Olaf Krimpmann

 INFO SuS Stadtlohn - Spvgg. Erkenschwick; Freitag, 16. Oktober, 20 Uhr – Hülsta-Arena. Navi: Uferstr./Am Losbergpark, 48703 Stadtlohn

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