SpvggI_BatmanWochen der Wahrheit für die Spvgg. Erkenschwick: Gegen den 1. FC Kleve steht der Aufsteiger am Sonntag (15 Uhr  Stimberg-Stadion) bereits in der Pflicht. Allerdings sind die Voraussetzungen auf Seiten der Spvgg. gelinde gesagt ziemlich mies – es droht der beinahe komplette Ausfall des Mittelfelds.


Einer der vielen Fragezeichen im Erkenschwicker Mitelfeld: Deniz Batman. Foto: Krimpmann 

 
Dennis Warncke muss noch bis zu vier Wochen pausieren, nachdem sich der Linksfuß einige Muttermale hat entfernen lassen. Deniz Batman verletzte sich im Spiel der „Zweiten“ am letzten Sonntag und konnte bislang nur Lauftraining absolvieren, auch Timo Ostdorf (Zerrung) ist noch lange nicht fit. Zu allem Überfluss rasselten im Dienstagstraining André Simon und Kevin Kokot mit den Köpfen zusammen und trugen Platzwunden davon. Kokot wird definitiv ausfallen, inwieweit Simon, dessen Wunde am Hinterkopf geklammert werden konnte, für Sonntag einsatzfähig ist, ist noch nicht abzusehen.
Der Gegner Kleve – Tabellen-13. mit elf Punkten – hat es durchaus in sich. Nach schwachem Saisonstart hat sich der ehemalige Regionalligist gefangen und vor 14 Tagen einen verdienten 3:1-Sieg über den VfB Hüls eingefahren. Vor allem die Offensive mit Ex-Profi Marius Sowislo (ehemals Preußen Münster) gilt als Prunkstück des 1. FC. „Trotz des Tabellenstandes ein ziemliches Kaliber“, meint Erkenschwicks Trainer Jürgen Wielert daher.
Die Finanzprobleme jedenfalls scheinen die Mannschaft von Trainer Georg Kreß, der unter halbprofessionellen Bedingungen arbeiten kann, nicht zu lähmen. Den 1. FC drücken Verbindlichkeiten von 1,25 Million Euro, die zu einem Großteil aus dem Stadionneubau herrühren sollen, aber auch aus den Spielzeiten in der Regionalliga.

INFO Spvgg. Erkenschwick - 1. FC Kleve
So., 15 Uhr - Stimberg-Stadion

von Olaf Krimpmann

Zum Seitenanfang