warnckeDas Beste am gestrigen Nachmittag war aus Sicht der Spvgg. Erkenschwick einzig das Ergebnis: Mit einem Erfolgserlebnis beendete der NRW-Ligist vom Stimberg die Testspielphase. Das 1:0 (1:0) gegen den SC Hassel aber ließ viele Wünsche offen – und das nicht nur bei den Fans.Auch Trainer Stefan Blank schüttelte nur mir dem Kopf: „Vieles, was wir am Donnerstag in Schalke noch richtig gemacht haben, haben wir heute falsch gemacht. Dass wir das Spiel gewonnen und zu Null gespielt haben, ist das einzig Positive.“
Gegen den Westfalenligisten erspielte sich die Spvgg. kaum zwingende Torszenen und hatte sogar Glück, in der fünften Minute nicht in Rückstand zu geraten, als Alexander Kaul aus kurzer Distanz an Spvgg.-Schlussmann Marcel Müller scheiterte.
Stefan Blank setzte vor die Viererkette mit Ex-Profi Artur Matlik eine Doppel-Sechs mit Thomas Falkowski und Thorben Menne. Das klappte soweit ganz gut, jedoch waren gegen Hassel über weite Strecken die rechte Seite sowie Stürmer Stefan Oerterer als einzige Spitze recht tot. Wenn Druck aufgebaut wurde, dann über links. Kein Zufall daher, dass es Dennis Warncke war, der in der 45. Minute mit einer feinen Einzelaktion für das einzige Tor im Spiel sorgte.
„Wenn man nicht vernünftig gegen den Ball arbeitet, bekommt man auch gegen einen unterklassigen Gegner Probleme“, meinte Stefan Blank über die ersten 45 Minuten. Nach dem Seitenwechsel und zahlreichen Umstellungen lief es nur geringfügig besser bei den Schwarz-Roten, die eine Dominanz vermissen ließen und mehrfach in Gefahr gerieten, den Ausgleichstreffer zu kassieren.
Allerdings wurden die Strafraumszenen im Hasseler „16-er“ nun zahlreicher, ohne dass Spvgg. zum Abschluss kam, Mit einer Ausnahme: In der 85. Minute köpfte der eingewechselte Alexander Glembotzki ans Lattenkreuz.
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