niemoeller25Die Spvgg. Erkenschwick hat den Oberliga-Spielbetrieb vorzeitig eingestellt, dafür aber mit einer krachenden Pointe zum Schluss. „Schöner als mit diesem 3:2-Erfolg bei Westfalia Rhynern hätte es nicht enden können“, sagt Magnus Niemöller. Dabei hat der Trainer bereits die nächste Saison fest im Visier.

 

Wie geht’s jetzt weiter bei der Spvgg.?

 Nach dem 3:2 in Rhynern haben die Erkenschwicker Kicker noch im Vereinsheim zu Abend gegessen. Richtig gefeiert wird die Saison in der nächsten Woche auf Mallorca. Bis dahin hat Magnus Niemöller seiner Mannschaft freigegeben, das letzte Saisonspiel gegen Stadtlohn hatte Schwarz-Rot bekanntlich vorgezogen. „Am 5. Juli starten wir dann voraussichtlich in die Vorbereitung. Damit haben alle vier Wochen Urlaub“, sagt Niemöller. „Und die brauchen wir auch.“

Die Spieler dürfen die Beine hoch legen, Magnus Niemöller dagegen arbeitet – am Kader.

 Niemöller, Trainer und Sportlicher Leiter, nutzt die freie Zeit bis zum Abflug nach Mallorca und kümmert sich um Verstärkungen. „Wir werden uns breiter aufstellen – quantitativ und qualitativ“, kündigt der 41-Jährige an. „Unser Kader war auf Kante genäht, das hat die Saison gezeigt. Wir brauchen mehr Wettbewerb.“

Ein Augenmerk wird auf der Offensive liegen. Der Grund liegt auf der Hand: Mit 30-Tore-Angreifer Stefan Oerterer verfügt die Spielvereinigung zwar über den Top-Torjäger der Oberliga Westfalen. Aber dann?  Die nächsten Erkenschwicker Namen in der Torschützenliste der Oberliga tauchen erst auf Rang 58 (!) auf. Jeweils vier Treffer langten Innenverteidiger Davide Basile und Mittelfeldmann Deniz Batman, um sich Platz zwei im internen Torjäger-Ranking zu sichern. Trainer Niemöller: „Ganz klar, in der Offensive fehlt uns etwas.“

Quelle: Stimberg-Zeitung

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