niemoeller19An der Tabellenspitze der Oberliga Westfalen marschiert die TSG Sprockhövel souverän vorweg. Da können die Oberligisten aus dem Fußball-Kreis derzeit nur applaudieren. Aber für TSV Marl-Hüls, Spvgg. Erkenschwick oder SV Schermbeck stellt sich die Tabelle seit Sonntag auch wieder freundlicher da. Die Spvgg. kann sogar vorsichtig nach oben schauen.

 

 Bei der Spvgg. Erkenschwick freut man sich über die neue Sachlichkeit auf dem Spielfeld. Akribisch haben sich die Schwarz-Roten nach vorne gearbeitet, mit dem 3:1-Erfolg beim SV Zweckel gab’s die Punkte acht bis zehn aus den vergangenen vier Spielen.

„Ich glaube, wir haben den Blinker nach links gesetzt“, ist Trainer Magnus Niemöller zufrieden. Zumal seine Mannen sich nicht als blinde Raser auf der Überholspur zeigen, sondern als umsichtige Fahrer, um im Bild zu bleiben, die nun Tempo aufgenommen haben.

 Zugute kommt den Schwarz-Roten die personelle Situation. Mit Philipp Rosenkranz, Siegtorschütze am Sonntag in der Kreisliga-Partie gegen den FC 96 Recklinghausen, und David Sawatzki hatten sogar zwei Stammkräfte in die eigene U23 abgestellt werden können, die aus Verletzungspausen kamen.

 Die neue Sachlichkeit soll auch dazu beitragen, im Kreispokal in der Spur zu bleiben. Ob es damit alleine getan ist, ist aber die Frage: Am Samstag kommt es im Stimberg-Stadion zum mit Spannung erwarteten Viertelfinale gegen den TSV Marl-Hüls (Anstoß: 14 Uhr). Und das ist ein Duell, das zuletzt keinen Spieler kalt gelassen hat.

Quelle: Stimberg-Zeitung

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