Ein Meilenstein im Kampf um den Klassenerhalt: Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick hat sein Nachholspiel bei RW Horn mit 5:2 gewonnen und die Abstiegsplätze verlassen. Allerdings benötigten die Schwarz-Roten eine lange Anlaufzeit, um vor 250 Zuschauern im Trotzbachstadion in Schwung zu kommen.

. Gefährlicher waren zunächst die Gastgeber. Nicht unverdient schoss Marc Polder in der 32. Minute zum 1:0 für RW Horn ein.
Die Antwort der Elf vom Stimberg folgte prompt: In der 36. Minute zog Dennis Warncke aus mehr als Metern ab und jagte den Ball flach, hart und platziert ins Toreck - 1:1. Die endgültige Wende nach der Pause: Timo Ostdorf traf aus 18 Metern in den Winkel (46.), und verwertete in der 62. Minute einen Elfmeter zum 1:3 (Foul an Warncke). Die Vorentscheidung, zumal der Iserlohner Schiedsrichter Nedic die RW-Kicker Köthemann (55., Foul) und Börner (65., Meckern) vorzeitig in die Kabine schickte.
Durch Nachlässigkeit sorgten die Erkenschwicker aber noch einmal für Spannung: Sven Kuitkowski durfte zum 2:3 einköpfen (83.). Erst in den Schlussminuten spielten die Schwarz-Roten ihre nummerische Überlegenheit aus. Nutznießer: A-Junior Alexander Glembotzki, der in der 89. und 90. Minute auf 2:4 und 2:5 erhöhte.
„Wir hätten die Begegnung viel früher entscheiden können“, sagte Trainer Jürgen Wielert, der mit Einstellung und Einsatzbereitschaft seiner Elf aber zufrieden war. „Jetzt haben wir am Sonntag im Heimspiel gegen Borussia Emsdetten die Chance, uns von den Abstiegsplätzen abzusetzen.“      


 

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