rosenkranz philipp15Trotz des Dämpfers kurz vor Schluss wollte Magnus Niemöller nicht meckern: „Alles gut“, befand der Trainer der Spvgg. Erkenschwick am Sonntagnachmittag in Dortmund-Brackel, ehe er sich aufmachte in die warme Kabine.

 

Und hoch: Philipp Rosenkranz (rechts) geht im Mittelfeld zum Kopfball.  Foto: Olaf Krimpmann

Der Dämpfer war das Anschlusstor zum 2:1 für den SV 06, ein kurioser Treffer fast von der Außenlinie, der so Seltenheitswert hat. Es war nicht nur gefühlt der erste Torschuss der Gastgeber in diesem Testspiel.

 Was zeigte: Jederzeit kontrolliert und eben bis zur Schlussminute auch hoch konzentriert war der Oberligist in seinem ersten Auftritt unter freiem Himmel 2016 zu Werke gegangen. Eben so, wie es jeder Trainer gerne hat. Nur eben das Gegentor in der 89. Minute störte ein wenig, da es nun auch mal so vermeidbar schien!

 Letzten Endes taugen Resultate in Testspielen am Ende nur für die Statistik, das weiß natürlich auch Magnus Niemöller. Der wollte sich folglich nicht allzu lange öffentlich mit dem ärgerlichen Gegentor aufhalten.

 Der Erkenschwicker Trainer hatte zuvor alle verfügbaren Kräfte eingesetzt, was zu einer durchaus bemerkenswerten Startformation führte. „Heute haben wir mal bunt zusammengemixt“, meinte Niemöller, der unter anderem Umut Ceribas und Firat Akcapinar aus der Kreisliga-Mannschaft und Marvin Kröger aus de eigenen U19 brachte.

 Für die Tore zeichneten allerdings die Kräfte aus dem Oberligakader verantwortlich: Mirko Eisen traf nach eigener Balleroberung und gutem Zusammenspiel mit Arda Nebi in der 28. Minute zum 1:0. Nebi besorgte nach 55 Minuten auf Flanke von Stefan Oerterer das 2:0.

 Auch wenn Erkenschwick nicht drückend überlegen spielte, ein 3:0 war eigentlich eher drin gewesen als ein 2:1 – hätte die Konzentration nur über die vollen 90 Minuten Spielzeit gehalten.

von Olaf Krimpmann

  • Spvgg. Erkenschwick 1. Halbzeit: Müller – Sawatzki, Basile, Kasak, Opiola – Feldkamp – Kilian, Rosenkranz, Ceribas, Nebi – M. Eisen  
  • Spvgg. Erkenschwick 2. Halbzeit: Kröger – Sawatzki, Basile, Feldkamp, Kokot – Grummel, Akcapinar, N. Eisen – Batman, Nebi – Oerterer
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