forsmann tim6Der Titelverteidiger steht bereit: Mit 3:1 (1:1) setzte sich Oberligist Spvgg. Erkenschwick im Halbfinale des Krombacher Kreispokals beim TuS Haltern durch und strebt nun mit Macht die Titelverteidigung an. Der Endspielgegner wird am 22. April in der Partie SV Schermbeck - TSV Marl-Hüls ermittelt.

Engagiert kämpfen Tim Forsmann und Halterns Tim Abendroth um den Ball. Foto: Olaf Krimpmann

Die Niemöller-Elf wie Landesligist TuS Haltern trugen beide am Donnerstag zu einem unterhaltsamen Pokalabend bei. „Das war eine knifflige Aufgabe für uns“, so Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller. „Aber eben genau so, wie wir sie erwartet hatten.“

Zumindest fast. Dass der TuS gleich mit dem ersten Torschuss in der fünften Minute durch Ole Töpfer in Führung ging, durfte dem Erkenschwicker Übungsleiter nicht geschmeckt haben: So viel Raum lässt seine Mannschaft einem Gegner eigentlich selten.

 Sein Team aber ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und wartete in den Minuten danach geduldig auf seine Chance. Lukas Opiola (28.), traf dabei nur den Pfosten, Deniz Batman mit einem 30-Meter-Schuss die Torlatte des Halterner Tores (39.). Wenigstens Philipp Rosenkranz hatte sein Visier vor der Halbzeit richtig eingestellt und traf mit einem sehenswerten Schuss zum 1:1 (33.).

 Der Landesligist versteckte sich aber nicht und hatte durch einen Kopfball von Marian Göcke, der knapp am Erkenschwicker Torpfosten vorbei segelte, sogar die Chance auf 2:0 (30.). „Es ist schade, dass sich die Jungs nicht belohnt haben“, meinte nach Spielschluss TuS-Trainer Sven Hozjak. „Die haben das richtig gut gemacht.“

War die Begegnung in den ersten 45 Minuten von beiden Seiten recht munter, wurde der Landesligist nach dem Wechsel zusehends in die eigene Hälfte gedrückt.

Oerterer schaut Halterns Keeper Berkenkamp zum 1:2 aus

 Gegen die massive Deckungsreihe des TuS war für die Gäste zunächst nur schwer ein Durchkommen, es blieb lange Zeit bei „Halbchancen.“ In der 68. Minute aber war die eine da: Am Elfmeterpunkt konnte sich Stefan Oerterer den Ball zurecht legen und mit einem unhaltbaren Schlenzer Lukas Berkenkamp im Halterner Tor zum 1:2 ausgucken. Es war die Vorentscheidung in einem weiter interessanten und intensiven Pokalspiel.

 Haltern musste zwangsläufig mehr riskieren, kam aber nicht mehr entscheidend zum Abschluss. Erkenschwick kam zu einigen Kontergelegenheiten, von denen Deniz Batman eine in der 87. Minute zum 1:3 nutzte.

 Ganz ungetrübt war die Erkenschwicker Freude über den erneuten Finaleinzug indes nicht: Tim Forsmann blieb in der Halbzeit mit Verdacht auf einen Nasenbeinbruch in der Kabine. Auch Torschütze Philipp Rosenkranz musste verletzt raus.

von Olaf Krimpmann

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