Nebi ardaNur gut für Erkenschwick, dass die Spvgg. und SSVg. Velbert nicht in der Meisterschaft aufeinandertreffen: Der Neu-Regionalligist findet jedenfalls stets Gefallen an Partien gegen Schwarz und Rot. Nach dem 5:0-Sieg in der letzten Vorbereitung, setzte sich die Mannschaft von Trainer André Pawlak nun am Stimberg mit 4:2 (3:0) durch.

 

Doppelt hält besser: Erkenschwicks Neuzugang Arda Nebi traf dennoch in seinem ersten Spiel. Foto: Olaf Krimpmann

Im Erkenschwicker Dauerregen spielte der Regionalligist in den ersten 45 Minuten staubtrocken auf, hätte sogar höher als mit 3:0 führen können. „Da hat Velbert uns nach allen Regeln der Kunst Laufen lassen“, so Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller.

 Der trotzdem guter Dinge war: Am Ende hatte seine Mannschaft gut und gerne noch ein, zwei Törchen mehr „auf dem Schlappen“ gehabt als die beiden, für die Neuzugang Arda Nebi in der 68. und Stefan Oerterer in der 80. Minute gesorgt hatten.

 Ein Weltuntergang waren jedenfalls Ergebnis und Spiel nicht für Niemöller, wieso hätten beides es auch sein sollen? Der Erkenschwicker Trainer hatte sich vor Anpfiff für die risikoreiche Variante entschieden und alle fünf Neuzugänge in die Startelf beordert. Dass nach einer Woche Training hier noch nicht alles zusammenlaufen konnte, war nur logisch.

 Velbert, nicht nur im Training weiter als der Oberligist, sondern auch physisch deutlich präsenter, hatte so leichtes Spiel, traf durch Hüzeyfe Dogan (11.), Philipp Schmidt (13.) und Tim Winking (28.) quasi wie im Training und konnte sich sogar den Luxus erlauben, einen Elfmeter nicht zu nutzen, den Erkenschwicks Keeper Tim Oberwahrenbrock parierte (41.).

„Im ersten Spiel vor eigenem Publikum wollte ich allen Neuen Gelegenheit geben, sich von Beginn zu zeigen. Damit standen natürlich fünf neue Spieler und fünf alte auf dem Feld, das hätte man vielleicht auch anders lösen können“, gab sich Niemöller angesichts der Velberter Dominanz in Durchgang eins selbstkritisch.

von Olaf Krimpmann

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