StimbergstadionDas Stimberg-Stadion in Oer-Erkenschwick ist nicht nur die größte Arena im Fußballkreis, sondern auch eine mit großer Geschichte. Das wird sie auch bleiben: Die Spvgg. Erkenschwick hat die Namensrechte verkaufen können. Mit dem Resultat: Auch in den nächsten zwei Jahren wird das Stimberg-Stadion das Stimberg-Stadion bleiben.

 

Den kreisweit einmaligen Deal hat der Verein mit den bei den Oer-Erkenschwicker Jungunternehmern Robert Mazurek und Tobias Rawers (liquid-nrw.de) geschlossen.

 Beide gehörten bis zum Frühjahr dem geschäftsführenden Vorstand des Traditionsvereins an, ehe sie wegen zu starker beruflicher Belastung auf eine weitere Amtszeit verzichten mussten. Verbunden bleiben sie dem Verein dennoch.

„Wir haben uns entschlossen, unser finanzielles Engagement als Partner der Spvgg. Erkenschwick zu erweitern beziehungsweise auf einem neuen, innovativen Wege fortzuführen“, heißt es in einer Mitteilung der Unternehmer, und weiter: „Wir haben uns dafür entschieden und vertraglich fixiert, dass der Name Stimberg-Stadion auch weiterhin Bestand haben und nicht verändert wird.“

Die beiden Unternehmer betonen: „Wir haben kein Interesse daran, dass die Kommerzialisierung des Fußballs bis in den Amateurbereich fortschreitet. Gewisse Grundwerte, und dazu gehört der Stadionname, sind für uns unantastbar.“ Der Vertrag mit den Geschäftsführern der „Rawers & Mazurek oHG“ kommt für die Spvgg. Erkenschwick in einer ziemlich wichtigen Phase.

 Vorstand und Marketingabteilung sind dabei, das einhundertjährige Vereinsjubiläum im nächsten Jahr zu planen.

 Dass die Spvgg. Erkenschwick die Namensrechte am Stadion vermarkten kann, verdankt sie einem Beschluss der Ratsfraktionen von SPD und CDU aus dem Dezember 2012. Seitdem ist es allen Fußballvereinen der Stadt möglich, Namensrechte an ihren Heimspielstätten zu vergeben und zu vermarkten. Die Spvgg. ist in der Stadt nun der erste Klub, der diese Möglichkeit nutzt.

von Olaf Krimpmann

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