Müller macht's: Der Erkenschwicker Schlussmann spielt wie sein Kollege Christopher Ditterle (Hintergrund) eine starke Saison - auch zur eigenen Freude. Foto: KrimpmannViele Augen sind am Stimberg schon aufs Oberliga-Topspiel am Sonntag bei der SG Wattenscheid 09 gerichtet. Für Magnus Niemöller ein paar zu viele.


Denn der Trainer warnt vor einem „ganz unangenehmen Vorspiel“, das seinen Mannen am Donnerstag im Heimspiel gegen den TuS Ennepetal ab 15 Uhr droht.

Ungeachtet des Ausgangs dieses Spiels scheint eins gewiss: Beste Unterhaltung ist am Vatertag garantiert.
Ennepetal gegen Erkenschwick waren zuletzt immer Spiele mit hohem Unterhaltungsfaktor, mit Platzverweisen und etlichen (Gegen-)Toren, nur nicht immer mit dem gewünschten Ausgang für die Schwarz-Roten. Bemerkenswert dabei: Das 2:3 vom 4. November im Hinspiel war die vorletzte Niederlage der „Schwicker“ in dieser Saison.

Damit jedoch sein Team auch im zwölften Spiel in Serie ungeschlagen bleibt und vor dem Gipfel in der Lohrheide weiter Selbstvertrauen tanken kann, muss es am Donnerstag wohl wieder an seine Grenzen gehen, wie der Trainer meint: „Wir selbst müssen Stand halten gegen eine Mannschaft, die gerade gut drauf ist.“

Vor allem aber darf sein Team nicht annähernd so viele glasklare Tormöglichkeiten zulassen wie am Sonntag in Gütersloh, wo die Schwarz-Roten in den letzten 20 Minuten unter Dauerbeschuss standen und auch nur dank eines starken Marcel Müller den 2:1-Sieg ins Ziel retteten.

„An unseren beiden Keepern liegt es jedenfalls nicht, dass wir nur 53 Punkte haben“, merkt Niemöller ironisch auf den Umstand an, dass seine konsequente Rotation zwischen Müller und Christopher Ditterle bislang alles war, nur kein Flop.

Ungeachtet dessen wird der Trainer schauen müssen, welcher Feldspieler die nötige Frische für ein solch intensives Spiel wie dem gegen Ennepetal aufweisen wird. Wieder zum Kader stößt Davide Basile.
INFO Spvgg. Erkenschwick - TuS Ennepetal; Do., 15 Uhr – Stimberg-Stadion

von Olaf Krimpmann

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