rosenkranz philipp11Dass die Spvgg. Erkenschwick in der Oberliga auf eigenem Platz eine Macht ist, hat sie seit Mittwoch schwarz auf weiß: Acht Siegen und neun Unentschieden steht keine einzige Niederlage zu Buche. Nicht nur Trainer Magnus Niemöller findet die makellose Heimbilanz „beeindruckend“, wenngleich der Trainer auch ein wenig hadert: „Aus den letzten beiden Spielen hätten wir vier Punkte mehr haben können.“

 

Philipp Rosenkranz Spvgg. Erkenschwick Fußball Oberliga Westfalen Saison 2014/2015 Er lief bereits am Mittwoch richtig heiß: Philipp Rosenkranz (rechts), der hier Stadtlohns Adnan Behlulovic ganz nahe kommt... Foto: Olaf Krimpmann

Erst traf der SV Lippstadt mit der letzten Aktion zum 2:2, dann visierte Stefan Oerterer mit dem letzten Schuss im Stimberg-Stadion in dieser Saison am Mittwoch das Lattenkreuz des Stadtlohner Tores; die Partie endete 1:1.

Der vorgezogene Heimspielabschluss wurde Mittwochabend von der Mannschaft dennoch gebührend gefeiert. Der Trainer selbst soll als einer der Ersten erst gegen 1.30 Uhr in der Nacht das Vereinsheim verlassen haben. „Wir haben noch mal richtig Spaß zusammen gehabt“, berichtet Niemöller.

 Dabei stehen den Schwarz-Roten am Sonntag noch 90 heiße Minuten ins Haus: Die Reise geht zu Westfalia Rhynern. Die Mannschaft von Trainer Björn Mehnert liefert sich seit Wochen einen engen Kampf mit RW Ahlen um den zweiten Aufstiegsplatz, hat nunmehr fünf Spiele in Serie gewonnen.

„Hut ab vor dem, was Björn Mehnert da hervor zaubert“, so Magnus Niemöller. Dem schwant: „Gerade jetzt schaut natürlich alles auf uns, weil wir als passiver Teilnehmer noch das Aufstiegsrennen beeinflussen können.“ Wobei dem Trainer das Wort „passiv“ nicht so recht in den Kram passt: „So aufzutreten wäre mit Sicherheit falsch. Wir wollen Sonntag noch einmal die Lebendigkeit ausstrahlen, die wir zuletzt gezeigt haben. Nett und höflich zu sein ist keine Option für uns.“

In Rhynern wird man es vernehmen. Denn auch wenn die Westfalia in ihrem letzten Saison-Heimspiel Favorit ist: Sie steht nun auch arg unter Zugzwang. Ausgerechnet jetzt kommt Westfalias Angstgegner: Erkenschwick hat aus den letzten vier Vergleichen mit Rhynern satte zehn Punkte geholt.

 Diesen Nimbus muss die Spvgg., anders als ihre Heimbilanz, erst noch verteidigen.

Von Olaf Krimpmann

 INFO Westfalia Rhynern - Spvgg. Erkenschwick; So., 15 Uhr – Papenloh  Navi: Am Sportplatz 20, 59069 Hamm

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