erdmann timo 02Die Derby-Niederlage gegen den TSV Marl-Hüls ist abgehakt, ab Sonntag will die Spvgg. Erkenschwick in der Oberligha durchstarten. Das erste Auswärtsspiel bestreitet die Stimberg-Elf um 15 Uhr beim TuS Ennepetal.

 

Oberliga-Dreier beim Ex-Klub? Timo Erdmann ist mit der Spvgg. Erkenschwick beim TuS Ennepetal zu Gast. Foto: KrImpmann

Immerhin, die Statistik gibt etwas Trost. Trainer Magnus Niemöller hat noch einmal die Ergebnisse der vergangenen Jahre überprüft und festgestellt: Spieltag Nummer eins ist am Stimberg eigentlich fast nie ein sportlicher Feiertag.

 Niemöller bringt es mit einer kreativen Wortschöpfung auf den Punkt: „Wir sind offenbar keine Gut-in-die-Saison-Starter-Mannschaft.“ Das 1:2 gegen den TSV Marl-Hüls habe es bestätigt. Nun denn: Dann kann es ja jetzt endlich richtig losgehen!

 An diesem Sonntag will die Spvgg. die Derby-Pleite abhaken – beim TuS Ennepetal. Ein Klub, der seit Jahren solides Oberliga-Niveau verkörpert. Und dem alle Experten erneut eine ansprechende Saison zutrauen.

 Beschaulich verliefen die Duelle zwischen TuS und Spielvereinigung selten. „Ich kann mich kaum an ein Spiel erinnern, in dem es nicht emotional zugegangen wäre“, sagt Erkenschwicks Trainer Niemöller. Vielleicht, weil die Mannschaft seines Kollegen Imre Renji meist unangenehm zu spielen ist?

 Mit Ausnahme von Timo Erdmann, der bekanntlich an den Stimberg gewechselt ist, hat der TuS seinen Stamm gehalten. Dazugekommen ist ein im Kreis bestens bekannter Kicker: Marc Schröter vom VfB Hüls. Ein junger, giftiger Angreifer, der beim TuS gut eingeschlagen ist.

 Mit dem 1:1 bei SuS Stadtlohn (Torschütze: der Ex-Herner Robin Gallus) hat der TuS dazu beste Werbung für den Heimauftakt gegen die Spvgg. Erkenschwick gemacht.

 Die reist nach dem 1:2 gegen den TSV betont bescheiden an. Daran hat der 7:0-Kantersieg im Kreispokal bei Teutonia SuS Waltrop nichts geändert. „Über den Erfolg freuen wir uns. Aber wir sind nicht in der Position, irgendwelche Kampfansagen herauszuposaunen“, sagt Magnus Niemöller.

 Das verlorene Derby haben Team und Trainer aufgearbeitet. In allen Facetten, wie der Übungsleiter sagt. Damit müsse es nun auch genug sein. „Der TSV darf am Sonntag kein Thema mehr sein, wir müssen uns komplett von der Niederlage freimachen.“

Eine wichtige Voraussetzung, um es im Bremenstadion besser zu machen. Dort fehlen der am Knie verletzte Kapitän Nil Eisen, ebenso Mirko Eisen und Lukas Opiola. Daniel Feldkamp könnte am Sonntag dagegen wieder dabei sein.

Quelle: Stimberg-Zeitung

 TuS Ennepetal - Spvgg. Erkenschwick; So., 15 Uhr – Bremenstadion. Navi: Bremenplatz 33.  

Live-Ticker: www.stimberg-zeitung.de

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