stadioneingang planSchön sieht anders aus. Wer den Eingangsbereich des Stimbergstadions betrachtet, dem bietet sich zwar ein buntes Bild. Doch die Wände und Kassenhäuschen sind eher verschmiert als dass man von Kunst sprechen kann. Das wird jetzt geändert.

 

So soll der Eingangsbereich des Stimbergstadions aussehen, wenn Künstler Helmut Schmidt mit den Jugendlichen das Projekt beendet hat. 

Nicht nur André Oberlin, dem Fanbeauftragten der Spvgg. Erkenschwick, ist der aktuelle Zustand ein Dorn im Auge. „Die Wände müssen neu gestaltet werden. Und zwar vernünftig“, sagten sich Oberlin und Carsten Wewers. Fanbeauftragter und CDU-Bürgermeisterkandidat sind  beide seit Jahren große Anhänger des Fußball-Oberligisten.

 Mit im Boot und „künstlerischer Leiter“ des Projektes ist Helmut Schmidt. Der 57-Jährige hat bereits mit einer Gruppe von Jugendlichen von der Paul-Gerhardt-Schule die Zechenbahnbrücke über der Holtgarde farblich neu gestaltet. Völlig legal, nicht in einer „Graffiti-Nacht-und-Nebelaktion.“ So soll es auch am Stadion funktionieren. „Wenn die Stadt ihr Einverständnis gegeben hat, kann es losgehen. Im September sollte alles fertig sein“, sagt Oberlin.

 Schließlich wolle man sich auch mit Blick auf den 100. Geburtstag der Spvgg. ansprechend präsentieren. „Nicht zu verschnörkelt“ will Schmidt das Projekt mit seinen Schülern umsetzen und hat den Klubverantwortlichen seine Vorstellungen präsentiert. Das Urteil ist positiv:  

von Jochen Börger / Stimberg-Zeitung

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