(O.K.) Normalerweise fassen Trainer Fußballspiele ihrer Schützlinge immer ausführlich zusammen. Jürgen Wielert ist in dieser Sache etwas anders. Öffentliche Analysen, gerade wenn sie nicht gerade zum Vorteil seiner eigenen Mannschaft gereichen, sind nicht sein Ding.. -
Was er über das letzte Testspiel seiner Mannschaft, Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick, gegen den VfL Drewer dachte, ließ der Ex-Profi daher weitgehend offen. Fest steht auch ohne messerscharfe Analyse: Beim 4:3 hat sich seine Truppe nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Erneut war es dabei die Defensive, die Sorge bereitet - zumindest sofern auch nur die kleinste Umstellung vorgenommen wird. Die ersten 45 Minuten des Testspiels waren ja noch ansehnlich. Tobias Bockhoff (19.; 34.) und Dejan Petrovic (45.) trafen, hinten hielten die Schwarz-Roten, in der Innenverteidigung mit Jan Schmidt und Thomas Falkowski, dicht. Nach diversen Umstellungen aber regierte zuweilen das nackte Chaos.

Jan Brenner (52.; 58.) und der Ex-Erkenschwicker Marvin Kubitza (86.) nutzten die Konfusion zu drei Treffern. Wenigstens Mirko Grieß (78.) traf noch für die Spvgg. "Mal sehen, wie weit Tim Brüggenkamp und Marvin Schurig sind", sagte Wielert noch.

Beide Defensivspezialisten steigen am Donnerstag ins Training ein - gerade vier Tage vor dem Rückrundenauftakt gegen Rheine. Wielert jedenfalls ließ nach Spielschluss offen, ob es nicht besser sei, die Startformation von Dienstag auch am Sonntag zu bringen.


04.02.2009 | Quelle: Medienhaus Bauer

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