oerterer 14Die Spvgg. Erkenschwick kann sich auch in der kommenden Oberliga-Saison der Dienste von Torjäger Stefan Oerterer sicher sein. Wie der 18-fache Saisontorschütze am Donnerstag bestätigt, hat auch er seine Zusage für die nächste Spielzeit gegeben.

 

Stefan Oerterer, Spvgg. Erkenschwick, Fußball Oberliga Westfalen Saison 2014/2015 Wird auch in der kommenden Saison im schwarz-roten Dress jubeln: Erkenschwicks Torjäger Stefan Oerterer. Foto: Olaf Krimpmann

Natürlich sind im Fußball alle elf Spieler auf dem Platz wichtig. Wenn aber ein Trainer wie Magnus Niemöller eine Vertragsverlängerung als „einen Sechser mit Superzahl“ bezeichnet, dann kommt das nicht von ungefähr.

 Dieser „Sechser“ trägt die Trikotnummer 14 und ist der 14. Spieler aus dem aktuellen Kader der Spvgg. Erkenschwick, der seine Zusage für die kommende Saison gegeben hat: Stefan Oerterer. Der Torjäger vom Dienst geht damit im Sommer in seine siebte Saison am Stimberg.

„Er ist unsere absolute Megawaffe in der Offensive, wir alle sind glücklich, dass es mit ihm wieder geklappt hat“, so Magnus Niemöller.

 Für Oerterer, am Mittwoch 27 Jahre jung geworden, war der Verbleib offenbar kein großer Akt: „Dass ich mich in Erkenschwick wohlfühle, ist längst bekannt. Die ganze Truppe hat jetzt verlängert, das zeigt den Charakter dieser Mannschaft.“

Dass Oerterer weitere Angebote hatte, räumt der 18-fache Saison-Torschütze im Gespräch freimütig ein: „Sportlich war aber nichts dabei, was sich lohnen würde.“

"Denke schon, dass wir nächste Saison angreifen wollen"

 Anders die Perspektiven am Stimberg: „Natürlich war es wichtig für mich zu wissen: Was hat der Verein nächste Saison vor? Ich denke schon, dass wir mit ein, zwei Verstärkungen sagen können, wir wollen angreifen. Obwohl man das natürlich nie planen kann, weil eben viele Faktoren im Laufe einer Saison eine Rolle spielen.“

Auch wenn das Aufatmen bei den Erkenschwicker Anhängern bereits Donnerstagmittag, als die Nachricht öffentlich wurde, groß war, machte sich intern kaum jemand große Gedanken um den Verbleib von „Ö“.

Kapitän Nils Eisen hatte im Gespräch schon vor knapp zwei Wochen gesagt: „Der ,Ö‘ ist ein Gewohnheitsmensch. Der braucht sein Wohnzimmer und seine Möbel, in denen er sich wohlfühlt.“ Ein Vergleich, den der Torjäger sofort zustimmt: „Ich glaube, Nils hat es damit ganz gut auf den Punkt gebracht.“

Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller steht damit in einer komfortablen Situation: Er kann für die kommende Saison schon jetzt auf ein funktionierendes Gerüst an Spielern bauen. Potenzielle Neuzugänge muss der Verein nur punktuell integrieren.

von Olaf Krimpmann

 Niemöller: „Das macht die Sache für uns zwar nicht leichter, weil wir immer auch genau schauen müssen, wie sich neue Spieler in das Mannschaftsgefüge einpassen können.“ Was bedeutet: Die Latte liegt doppelt hoch – menschlich wie sportlich.

 Was Niemöller dazu unausgesprochen lässt, liegt aber auch auf der Hand: Schnellschüsse sind in Sachen Neuverpflichtungen damit am Stimberg nicht nötig.

 Der Trainer hofft nun, in dieser Woche auch die letzten internen Personalien klären zu können.

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